Sommer vhs

Sommer in Regensburg – das bedeutet: gemeinsam draußen sein, Neues entdecken, kreativ werden, lachen, lernen und die Stadt mit anderen Augen erleben. Genau dazu lädt die Sommer vhs 2026 ein.

Mit über 170 Veranstaltungen und kompakten Kursen im August und September bieten sich viele Möglichkeiten, den Sommer aktiv, neugierig und gemeinschaftlich zu erleben – mitten in Regensburg und gemeinsam mit anderen Menschen, die Lust haben, Neues zu entdecken. 

Wieder mit dabei: über 35 Angebote der “Jungen vhs” für Jugendliche und junge Erwachsene: von KI-Workshops und Sprachwerkstätten zum Deutschlernen bis hin zu Kunst-, Tanz- und Kochkursen. Weitere Infos zur “Jungen vhs” gibt's hier

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Stöbern und einen Sommer voller gemeinsamer Erlebnisse, Inspiration und kleiner Auszeiten direkt vor der Haustür!

Hier können Sie das Heft kostenfrei nach Hause bestellen.  (Erscheinungstermin: 15. Juni)

Hier können Sie durch E-Paper blättern und Kurse direkt zum Buchen anklicken.

Kursdetails

Zwischen Köpfstadt, arisierter Strickfabrik und verträumten Gärten – Entdeckungen im Gründerzeitviertel Innerer Westen

Kurs abgeschlossen
Kursnr. M14640
Termin(e) 1 x Di., 16:30 - 18:30 Uhr, am 14.04.2026
Kursort Treffpunkt: Beginn der Dechbettener Straße bei der Pindl-Schule
Leitung Hansjörg Hauser
Gebühr 10,00 € Keine Ermäßigung möglich.
Teilnehmende 5 - 20

Kursbeschreibung

Noch heute zählt das Gebiet zwischen Wittelsbacher-, Dechbettener- und Prüfeningerstraße zu einer dynamischen Besonderheit der Stadtbau- und Kulturgeschichte Regensburgs. Es vermittelt städtebauliche Entwicklung im Kontext zwischen Fortschritt, Funktionalität und Behäbigkeit. Während dieser Stadtteilführung entdecken wir nicht nur Stadtvillen der historistischen Epoche, kleine, verwunschene Gartenpavillone und Mietshäuser der Neorenaissance, sondern blicken auch hinter die Zäune und erfahren vom Judenhass und Arisierung einer ehemaligen Strickwarenfabrik. Ein mächtiger Steinbrunnentrog von 1591 erzählt tragische Geschichten von der einstigen Köpfstadt an der Dechbettner Straße und im Gärtnerhaus des Dörnbergpalais suchen Kollegen vom Tatortprofessor Börne nach Unbekanntem. Überraschungen garantiert!
Die Gründerzeit bewies mehr leidenschaftlichen Gestaltungswillen als heute in der Stadt der Fall und setzte durchaus Akzente gegen den rückwärtsgewandten Historismus als Mainstream. Vielleicht ein Grund warum sich auch heute noch viele Innere-Westen-Regensburger gerne der Kunst und dem Leben widmen. Oder ist es vielleicht doch so wie überall in der Stadt?