2023: Wolkenkuckucksheim

Das Jahresthema 2023 beleuchtete verschiedene Aspekte des Begriffs „Wolkenkuckucksheim“.
Dazu zeigten zeigten Paul Ressl, Lina Schobel, Melanie Schindler, Theresa Hartmann und Maria Leonardo Cabrita im KUNSTRAUM Sigismundkapelle Arbeiten zum Thema.

Fata Morgana

Maria Leonardo Cabrita

Vernissage: 31.10. um 19:30 Uhr

Ausstellungsdauer: 02.11. bis 25.11.

im Rahmen des Internationalen Festival Fotografischer Bilder 2023

Präsentation zur Ausstellung

Z(W)ISCHEN

Theresa Hartmann

Vernissage am Galerienabend: 23.09., 18:00 Uhr: FOREVER GREAT DISCOVERY GIRLS mit ihrer Performance: „Miau“: Schon wieder am Schmusen!

Einladungskarte zum Download

Z(W)ISCHEN
Wolken rauschen lautlos heran,
Gedanken plätschern in das Loch.

So wie es hineinklingt, so ruft es wieder

Zusammen mit dem Hall,
Dem Heim des Durchflusses.

Wolken ziehen vorbei
Bleiben, verdichten sich, lösen sich auf, fallen.
Der Kuckuck verliert sein Heim.
Gibt es ein weiteres?

Ver --/aus an er --/ein --/auf-
-trinken/ -schlucken/ -schwimmen/ -fliegen
Sind fast am Ende des Dazwischen.


Mit Klang als Mittel zur Erforschung von Zwischenräumen nutzt Theresa Hartmann Geräusche von unten, von oben und von Durchflüssen, um Zwischenerfahrungen zu entwerfen.

Ausstellungsdauer: 27.09. bis 20.10.

Ausstellungsinfo zum Download

Tiefgang – Innerspace

Melanie Schindler

Vernissage: Dienstag, 2. Mai um 19:30 Uhr

Einführung: Dr. Caroline-Sophie Ebeling

Ausstellungsdauer: 03.05. bis 27.05.(Die Ausstellung bleibt am Donnerstag, 18.05. geschlossen)

Informationen zur Ausstellung

 

Kein Betrug nur Gegenwart im Zeitverzug

Paul Ressl und Lina Schobel

Vernissage: 28.03. um 19:30 Uhr

Laudatio: Dr. Antonia Kienberger

Zum Auftakt des Themenjahres 2023 „Wolkenkuckucksheim“ zeigen Lina Schobel und Paul Ressl ihre Ausstellung „Kein Betrug nur Gegenwart im Zeitverzug“:

Wir suchen nach Sicherheit, nach permanentem Glück, nach Ewigkeit. Und das bitte in der doppelten Portion, XL Menü bitte mit einer Kirsche drauf. Sofort! Warten kann nämlich keiner mehr. Wir träumen davon, berühmt zu sein, damit wir nicht vergessen werden. Wir versuchen uns finanziell abzusichern, weil wir mehr und mehr brauchen.

Maximaler Lebensstandard, hoch in den Lüften den Blick auf den Boden verloren… Aber ist es nicht zutiefst menschlich, nach immer mehr zu streben?

Grundbedürfnisse müssen gedeckt werden und wachsen gehört da auch dazu. Menschen und wahrscheinlich auch andere Leben wollen wachsen. Es ist egal, wie viel etwas an Geld oder auch Konsequenzen kostet – Hauptsache es führt zu einem Hochgefühl, denn hat man einmal probiert will man immer mehr.

Im Jahresthema sehen wir viele Parallelen zu dem heutigen Lebensstil der westlichen Gesellschaft, ganz nach dem Motto höher weiter besser.

Auch in unserer Kunst überspitzen wir gerne und reizen Grenzen aus. Dabei beschäftigen wir uns mit Themen, wie der Unendlichkeit und wie diese Weiterwachsen kann oder dem überspitzten Nachzeichnen der Realität bis sie offensichtlich künstlich erscheint.

In unserer Ausstellung „Kein Betrug nur Gegenwart im Zeitverzug“ schaffen wir eine raumbezogene Installation im Kunstraum Sigismundkapelle, welche absichtlich über den Rand malt. Gemäß dem Copy-Paste Verfahren kopieren wir Elemente und fügen sie ein - an Stellen, an denen sie weiterführen sollen oder an Stellen an denen sie brechen.

Realität ist robust und wird mit unserem doppelschneidigen Schwert der Wahrnehmung fein säuberlich verzerrt, gespiegelt und erweitert. Mauern bauen, um sie dann doch wieder einzureißen. Sackgassen mit Fluchtwegen häkeln. Stundenlang laufen ohne Ziel. Abheben und aufschlagen und dabei denken: was da mal war ist kein Betrug nur die Gegenwart in Verzug.

Ausstellungsdauer: 29.03. bis 22.04. (Die Ausstellung bleibt am Karfreitag, 07.04. und Karsamstag, 08.04. geschlossen.)