Förderung durch Krankenkassen

In den Bereichen Bewegung, Entspannung und Stressbewältigung kann die Teilnahme an bestimmten Kursen von den Gesetzlichen Krankenkassen gemäß §20 SGB V gefördert werden.

In der Spalte rechts finden Sie die Antworten auf die wichtigsten Fragen. Gerne steht Ihnen auch bei weiteren Fragen die Programmbereichsleiterin zur Verfügung. Weitere Informationen zum Leitfaden Prävention und Prüfprozessen finden Sie auf der Homepage der Zentralen Prüfstelle Prävention

Im folgenden finden Sie alle aktuellen Kurse, die von der Zentralen Prüfstelle Prävention positiv geprüft wurden und von den kooperierenden Krankenkassen bezuschusst werden können.

Krankenkassen, die der Kooperationsgemeinschaft der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) angehören, fördern bzw. bezuschussen sicher die Kurse, die in der Datenbank der ZPP als zertifiziert eingetragen sind. Gefördert werden im Rahmen der freiwilligen Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen Primärpräventionskurse aus den Bereichen Bewegung, Stressbewältigung/Entspannung, Gesunde Ernährung, Vermeidung/Reduktion von Übergewicht und Suchtmittelkonsum.

 

Kursleitungen mit Präventionskursen, die den Kriterien der ZPP entsprechen, können alle notwendigen Unterlagen für die Zertifizierung bei der ZPP beim Fachbereich Gesundheit einreichen. Die Unterlagen werden dann bei der ZPP zur Prüfung vorgelegt. Die Krankenkassen kontrollieren bei Vorlage der Teilnahmebescheinigungen, ob der entsprechende Kurs auf der Homepage der ZPP zertifiziert ist oder nicht. Erscheint der Kurs dort, ist eine Kostenbezuschussung möglich. Erscheint der entsprechende Kurs dort nicht, lehnen gesetzliche Krankenkassen eine Förderung in der Regel ab. 

Kurse, die bei der ZPP zur Zertifizierung eingereicht werden, müssen vielen Vorgaben entsprechen, die sich nicht alle mit den Gütekriterien der vhs Regensburg vereinbaren lassen. Wir möchten es unseren Teilnehmenden beispielsweise ermöglichen, über den gesamten Zeitraum der Volkshochschulsemester zu trainieren, während die ZPP nur maximal 12 Kurstermine akzeptiert. Zudem sind wir auf die Bereitschaft der Kursleitungen angewiesen, dieses aufwändige Verfahren mitzutragen.

Für die Teilnahme an Präventionskursen aus dem Gesundheitsbereich stellen wir Ihnen am Endes des Kurses gern eine Teilnahmebestätigung über Ihre regelmäßige Anwesenheit (mindestens 80% der Kursstunden) aus. Grundlage hierfür ist die von den Dozentinnen und Dozenten geführte Anwesenheitsliste. Bitte kontaktieren Sie hierfür unsere Service-Mitarbeiterinnen. Externe Formulare von und für Krankenkassen können wir leider nicht ausfüllen. Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitungszeit für das Ausstellen der Teilnahmebestätigungen vier bis sechs Wochen betragen kann.

Kursdetails

Podiumsdiskussion: Mentale Gesundheit im Jugendalter – Problemfelder und Resilienzförderung an weiterführenden Schulen

Kurs abgeschlossen
Kursnr. M11100
Termin(e) 1 x Di., 19:00 - 21:00 Uhr, am 14.04.2026
Kursort Aula des Gymnasiums Neutraubling, Gregor-Mendel-Straße 5, 93073 Ne
Leitung
Gebühr 0,00 €
Teilnehmende 0 - 100

Kursbeschreibung

Kaum ein anderes Thema beschäftigt unsere junge Generation derzeit so sehr wie das weite Feld der mentalen Gesundheit.
Die Folgen der Pandemie und der vielfältigen Krisen unserer Zeit hinterlassen teils tiefe seelische Spuren bei den jungen Menschen, die die Zukunft unseres Landes darstellen.
Und das kombiniert mit hochgradig herausfordernden Anpassungsleistungen im Bereich der Digitalisierung, Mediennutzung und künstlicher Intelligenz. Große Sorgen und Ängste etwas zu verpassen, nicht perfekt genug zu sein oder sozial ausgeschlossen zu werden erhöhen den Stress für junge Menschen enorm. Die Folgesymptome sind vielfältig und reichen von einer erhöhten emotionalen Labilität, einem verstärkten Einsamkeitserleben, über depressive Verstimmungen, verstärktem Schulabsentismus, Essproblematiken, Mediennutzungsstörungen und Schlafproblemen bis hin zu einer Zunahme von selbstverletzendem Verhalten und Suizidalität.
In dieser Veranstaltung möchten wir gemeinsam Problemfelder offen ansprechen, nach Wegen suchen, die Resilienz für unsere Zukunftsgeneration zu stärken und bestehende Unterstützungs- und Hilfsangebote bekannter zu machen. Denn wer mentale Gesundheit junger Menschen fördert, der fördert den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und stärkt unsere Demokratie!

Experte: Prof. Dr. Romuald Brunner, Lehrstuhlinhaber Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universität Regensburg
Podium: OStD Dr. Elmar Singer (Schulleitung Gymnasium Neutraubling), Vertretung der Elternschaft, Vertretung der Schülerschaft
Moderation: Dr. Simon Meier (Leiter der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der KJF Regensburg)