Kursdetails

Hannah Arendt: »Das Recht, Jemand zu sein«

Anmeldung möglich
Kursnr. N54161
Termin(e) 1 x Mi., 19:00 - 20:30 Uhr, am 25.11.2026
Kursort Neue Synagoge, Gemeindesaal, Am Brixener Hof
Leitung Prof. Dr. Guido Pollak
Gebühr 10,00 €
Teilnehmende 5 - 30

Kursbeschreibung

Gegenwartsgesellschaften sind global von politischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Krisen gekennzeichnet. Diese Krisen bedrohen den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt: ein entfesselter Technokapitalismus, der einhergeht mit planetarer
Zerstörung natürlicher Lebensbedingungen, militärische und ethnisch-religiöse Kriege, die zu globalen Migrationsströmen führen, und nicht zuletzt neue nationalistische und extremistische Angriffe gegen die aufklärerischen Ideen liberaler Demokratie und universaler Menschenrechte gefährden weltweit den politischen, sozialen und kulturellen Zusammenhalt der Zivilgesellschaft. Unter der Frage „Was hält Gesellschaften zusammen?“ sucht die Veranstaltungsreihe nach philosophischen, sozialwissenschaftlichen und pädagogischen
Ansätzen zur Analyse und Bewältigung der Krisen. Aus Anlass des 120. Geburtstages der jüdischen Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt am 14. Oktober beginnt die Veranstaltungsreihe mit zwei Vorträgen zu Hannah Arendt. Zu Hannah Arendts Analyse totalitärer Ideologien in Politik und Wissenschaft und der dagegen gestellten Verteidigung universeller Menschenrechte (»Denken ohne Geländer«) auf der Grundlage der unhintergehbaren Pluralität des Menschseins (»Das Recht, jemand zu sein«). Mit „Gerechtigkeit & Anerkennung“ sowie einer „Menschenrechtsbildung nach Auschwitz“ wird in Vertiefung dieser Themen nach politischen, sozialen, kulturellen und pädagogischen Auswegen gefragt.

Sie haben Fragen zum Programm?

Programmbereichsleitung Gesellschaft
Michaela Gebhard
Telefon: (0941) 507-2439
E-Mail:

Politische Bildung und Nachhaltige Entwicklung
Gustav Wabra 

Sie haben Fragen zur Anmeldung?

Service-Team

Telefon: (0941) 507-2433
E-Mail: