Junge vhs

Zeit für Spaß, Kreativität und coole Erlebnisse!

Unsere Junge vhs bringt frischen Wind in dein Leben: Mit einem kunterbunten Kursangebot für Kinder und Jugendliche (von 8 bis 18 Jahren) wird Langeweile einfach weggezaubert. Ob du lieber tüftelst, kreativ bist, tanzt oder einfach Neues ausprobierst – hier ist für alle etwas dabei! 

Gut zu wissen: Wenn Du schon 15 Jahre alt bist, stehen dir grundsätzlich alle unsere Kurse offen – einfach anmelden und loslegen! Bei Kursen für unter 15-Jährige brauchen wir eine Einverständniserklärung von den Erziehungsberechtigten. Diese muss rechtzeitig vor Kursbeginn dem vhs-Team vollständig ausgefüllt und unterschrieben vorliegen, sonst ist die Teilnahme leider nicht möglich.
 

Kursdetails
Veranstaltung "Zumba® - Tanz Fitness Workout ohne Vorkenntnisse" (Nr. 46110) wurde aus dem Warenkorb entfernt.

Hannah Arendt: »Denken ohne Geländer«

Anmeldung möglich
Kursnr. N54160
Termin(e) 1 x Mi., 19:00 - 20:30 Uhr, am 14.10.2026
Kursort Neue Synagoge, Gemeindesaal, Am Brixener Hof
Leitung Prof. Dr. Guido Pollak
Gebühr 10,00 €
Teilnehmende 5 - 30

Kursbeschreibung

Was hält unsere Gesellschaft zusammen?
Gegenwartsgesellschaften sind global von politischen, ökonomischen, ökologischen, sozialen und kulturellen Krisen gekennzeichnet. Diese Krisen bedrohen den zivilgesellschaftlichen Zusammenhalt: ein entfesselter Technokapitalismus, der einhergeht mit planetarer Zerstörung natürlicher Lebensbedingungen, militärische und ethnisch-religiöse Kriege, die zu globalen Migrationsströmen führen, und nicht zuletzt neue nationalistische und extremistische Angriffe gegen die aufklärerischen Ideen liberaler Demokratie und universaler Menschenrechte gefährden weltweit den politischen, sozialen und kulturellen Zusammenhalt der Zivilgesellschaft. Unter der Frage „Was hält Gesellschaften zusammen?“ sucht die Veranstaltungsreihe nach philosophischen, sozialwissenschaftlichen und pädagogischen Ansätzen zur Analyse und Bewältigung der Krisen. Aus Anlass des 120. Geburtstages der jüdischen Politikwissenschaftlerin Hannah Arendt am 14. Oktober beginnt die Veranstaltungsreihe mit zwei Vorträgen zu Hannah Arendt. Sie beschäftigen sich zum einen mit Arendts Analyse totalitärer Ideologien in Politik und Wissenschaft und der dagegen gestellten Verteidigung universeller Menschenrechte (»Denken ohne Geländer«), und zum anderen mit der anthropologisch gegebenen Pluralität des Menschseins, die das »Recht, jemand zu sein« und das »Recht, Rechte zu haben« begründet. Mit „Gerechtigkeit & Anerkennung“ sowie einer „Menschenrechtsbildung nach Auschwitz“ wird in Vertiefung dieser Themen nach politischen, sozialen, kulturellen und pädagogischen Auswegen gefragt

Hannah Arendt: »Denken ohne Geländer«