Kommende Kurse

109 Jahre wurde in Regensburg an der Straubinger Straße (heutiges Candis Viertel) Zucker produziert . Lange Zeit prägte die Zuckerfabrik insbesondere mit seinem 150 m hohen Kamin
(Langer Heinrich genannt) das Stadtbild von Regensburg. Die Zuckerfabrik Regensburg zählte einige Zeit zu den größten Arbeitgebern der Stadt und zu den größten Zuckerfabriken Deutschlands. Im Dezember 2007 wurde die Fabrik unter anderem wegen der Reduzierung der Zuckerproduktion in der EU stillgelegt. Im November 2009 wurde der 150 m hohe Kamin gesprengt und mit der Demontage der Fabrik begonnen.
Auf dem ehemaligen Gelände der Zuckerfabrik entstand ein neues Wohnviertel mit Wohnungen und Wohnhäusern, Geschäften, Gastronomie und Praxen sowie einem Senioren- und Pflegeheim. Leider sind nur noch wenige Spuren der über 100-jährigen erfolgreichen Industriegeschichte an der Straubinger Straße vorhanden.
Bei einem Rundgang im Candis Viertel und der angrenzenden ehemaligen Arbeiter- und Beamtenkolonie Ostheim gehen Sie auf Spurensuche nach verbliebenen Erinnerungen der traditionsreichen Fabrik. Sie bekommen anhand alter Fotos und Luftaufnahmen einen Eindruck vom ehemaligen Fabrikgelände und erhalten Informationen über die Geschichte der Zuckerproduktion im Stadtosten.

freie Plätze Das 19. Jahrhundert in Regensburg

( Sa., 24.10., 14.00 Uhr )

In Regensburgs mittelalterlicher Altstadt kommt das 19. Jahrhundert in der Wahrnehmung oft zu kurz. Dabei gibt es genügend Spuren aus dieser Zeit: Gebäude wie das Stadttheater und die Schnupftabakfabrik, ganze Platzanlagen wie den Bismarckplatz und vieles mehr. Und es gibt interessante Geschichten zu erzählen - von großen politischen Ereignissen, von repräsentativen Besuchen gekrönter Häupter, vom glanzvollen Leben der Fürsten von Thurn und Taxis, vom wirtschaftlichen Aufschwung vornehmer Bürgerfamilien, aber auch von der bitteren Armut der Industriearbeiter...
Mit dem Zeitalter der späten Aufklärung erhielt der Städtebau neue Impulse, die zur Anlegung von Englischen Gärten, Volksgärten und Ringparks führten. Die grünen Anlagen wurden zu einem wesentlichen Element urbanen Selbstverständnisses und waren schließlich auch ein Teil anspruchsvoller Selbstdarstellung der Städte. Erkunden Sie mit Professor Paulus die grüne Lunge Regensburgs.

freie Plätze Kreuzhofkapelle

( Sa., 24.10., 14.00 Uhr )

"Es wäre zu wünschen, daß dieser altehrwürdige Bau etwas mehr in Ehren gehalten würde, als dies jetzt der Fall ist." Dieser Wunsch, den der Regensburger Geschichtsforscher Hugo Graf von Walderdorff vor ca. 100 Jahren äußerte, gilt auch heute noch. Der Platz, an dem das romanische Kirchlein steht, kann von einer langen Vergangenheit erzählen, die kleine Kapelle stand selbst mehrmals im Lichte der Geschichte. Bei einem Besuch der Kirche lernen Sie die geschichtliche und kunstgeschichtliche Bedeutung des Bauwerkes, aber auch die Probleme seiner Erhaltung kennen.
In kaum einer anderen Zeit war die Jahrhunderte alte Stadt so gravierenden Veränderungen unterworfen wie im letzten Jahrhundert. Aus der grauen, scheinbar dem Verfall ausgesetzten Stadt ist heute ein attraktives lebendiges Juwel geworden. Die Baustruktur der fast 1000 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden ist fast gänzlich erhalten und lockt jedes Jahr tausende Touristen. Erfahren Sie auf einem Spaziergang mit einem gebürtigen Regensburger neben persönlichen Geschichten auch, wie sich die Altstadt im Bereich Wohnqualität, Einwohnerdichte, Bevölkerungsstruktur, Wirtschaft und Handel in den letzten 50 Jahren verändert hat.
Bei der Führung lernen Sie die Geschichte der Pfarrei St. Mang in Stadtamhof kennen. Wilhelm Weber gibt Einblicke in die Baugeschichte der Kirche, ein Architekturbeispiel für den prunkvollen Stil des Spätbarocks und Rokokos. Besonders eingehend wird das einmalige Chorgestühl mit Darstellung des Lebens des Hl. Augustinus betrachtet.
Jahrhundertelang war Stadtamhof kein Teil von Regensburg, sondern eine vollkommen selbstständige Stadt. Als solche stand es einerseits auf Grund der Nachbarschaft in enger wirtschaftlicher und kultureller Beziehung zur Reichsstadt, andererseits legte es nachdrücklich Wert auf seine Eigenständigkeit. Gefördert durch politische Umstände erwuchs daraus oft genug eine scharfe Konkurrenz der beiden Städte. Die Führung geht dieser wechselvollen Geschichte zwischen Selbstständigkeit und Beeinflussung nach, deren sichtbare Spuren sich in der Bautätigkeit und im Stadtbild niedergeschlagen haben, und zeichnet ein Bild der politischen, wirtschaftlichen und religiös-kirchlichen Aspekte der Geschichte Stadtamhofs.
In Regensburg tagte von 1663 bis 1806 der Immerwährende Reichstag. Er brachte die große deutsche und europäische Politik und ihre Vertreter nach Regensburg. Im Alten Rathaus tagten und debattierten die Gesandten; aber ihre Anwesenheit war weit darüber hinaus zu spüren. Sie nutzten die ganze Stadt als ihre Bühne - als Bühne des Protokolls, der Inszenierung, der Repräsentation im Auftrag ihrer fürstlichen Herren. Dem bürgerlich-kleinstädtischen Regensburg verliehen sie eine Atmosphäre adelig-weltläufiger Eleganz und Noblesse mit einem kleinen Schuss an Frivolität. Wie das wohl bei den Regensburgerinnen und Regensburgern ankam?
Die Steinerne Brücke ist neben dem Regensburger Dom das bedeutendste Wahrzeichen von Regensburg. Sie ist die älteste erhaltene Brücke Deutschlands und gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Erfahren Sie bei einem Spaziergang mehr zu dem steinernen Kunstwerk.

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Die Vielfalt des ehemaligen Gasthauses "Zum Goldenen Bock" lässt staunen.
Die Ausgrabungen Ende der 90er Jahre brachten eine Reihe von Erkenntnissen zur römischen Besiedlung, der mittelalterlichen Wirtshausgeschichte, zu Handwerken, dem mittelalterlichen Alltag und der Baugeschichte des Anwesens an den Tag. Erleben Sie eine besondere Ausstellung, da die Funde direkt an ihrem Fundort präsentiert werden.
Zu besichtigen sind in der "Klösterl-Ausstellung" zwei Vitrinen mit Schätzen aus 1500
Jahren, eine über 6 Meter tiefe Latrine sowie eine Schwarzküche.

Kurs abgeschlossen Thurn und Taxis in Regensburg

( So., 4.10., 14.00 Uhr )

Seit 1748 residieren die Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg. In all der Zeit haben sie sich hier nachhaltig bemerkbar gemacht - in Politik und Gesellschaft, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur.
Von Anfang an sind sie dabei auf ihre Weise im Grunde konkurrenzlos gewesen. Als sie hierher berufen wurden und das Amt des kaiserlichen Gesandten am Immerwährenden Reichstag übernahmen, war die mittelalterliche Blüte der Stadt längst vorbei; in eher bescheidenen, provinziellen Verhältnissen war das "Kontrastprogramm", das der fürstliche Hof bot, entsprechend glanzvoll. So konnten sich die Thurn und Taxis unumstritten an die Spitze des gesellschaftlichen Lebens in Regensburg setzen.

Kurs abgeschlossen 250 Jahre Freimaurer in Regensburg

( Fr., 9.10., 16.00 Uhr )

"Freimaurer": Der Begriff klingt für viele auch heute noch mystisch, dunkel und geheimnisvoll. Scheut da jemand das Tageslicht und hat etwas zu verbergen? Ganz im Gegenteil: Seitdem es Freimaurer gibt, sind sie in erster Linie höchst positiven Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit verpflichtet. Diese Ideale stammen aus ihrer Entstehungszeit, der Epoche der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert - ein Zusammenhang, den man auch und gerade am Beispiel Regensburg in geradezu mustergültiger Weise studieren kann. In den 250 Jahren, die seit der Gründung der ersten Freimaurer-Loge in Regensburg vergangen sind, ist die wechselvolle Geschichte der Freimaurer immer auch ein Spiegel der Stadtgeschichte geblieben.
Die Vielfalt des ehemaligen Gasthauses "Zum Goldenen Bock" lässt staunen.
Die Ausgrabungen Ende der 90er Jahre brachten eine Reihe von Erkenntnissen zur römischen Besiedlung, der mittelalterlichen Wirtshausgeschichte, zu Handwerken, dem mittelalterlichen Alltag und der Baugeschichte des Anwesens an den Tag. Erleben Sie eine besondere Ausstellung, da die Funde direkt an ihrem Fundort präsentiert werden.
Zu besichtigen sind in der "Klösterl-Ausstellung" zwei Vitrinen mit Schätzen aus 1500
Jahren, eine über 6 Meter tiefe Latrine sowie eine Schwarzküche.
Über die Geschichte Regensburgs und über die Altstadt Regensburgs kann man jede Menge Bücher lesen. Was Sie aber wissen müssen, um das Gefühl zu haben, dass man "dazugehört" in dieser Stadt, erfahren Sie bei dieser Führung.
Fast in Vergessenheit geraten, lässt sich die große Bedeutung, die der Vitusbach für die Entwicklung Kumpfmühls und Regensburgs hatte, heute noch an Straßennamen wie "Am Vitusbach" oder "Am Mühlbach" erkennen. "Heute ein bescheidenes Wässerlein, besaß in früheren Zeiten eine weitaus größere Wasserführung", heißt es in dem Standardwerk "Regensburg" von Karl Bauer. Wir folgen dem Verlauf ab der Quelle in Karthaus Prüll entlang dem meist nicht mehr sichtbaren Weg durch die Stadt bis hin zu seiner früheren Mündung in die Donau. Erfahren Sie Spannendes über seine Geschichte und seine Nutzung.
Vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hat Regensburg immer wieder glanzvolle Besuche hochrangiger Persönlichkeiten erlebt. Bayerische Herzöge nutzten die Stadt als bevorzugten Aufenthaltsort, Kaiser und Könige machten auf Durchzügen Station und versammelten die Mächtigen des Reichs an ihrem Hof, Bischöfe und andere geistliche Würdenträger fanden sich ein, um in der hohen Politik ihre Interessen zur Geltung zu bringen.

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