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Kurs abgeschlossen Das postfaktische Zeitalter

( Do., 19.10., 19.30 Uhr )

Spätestens seit dem "Brexit" und der viele überraschenden Wahl Trumps zum amerikanischen Präsidenten, die von den politischen und medialen Eliten nie wirklich akzeptiert wurde, sondern ihnen als groteskes Missverständnis, ja "fake" erschien, ist der öffentliche Kampf um die Wahrheit voll entbrannt. Dabei unterstellen die streitenden Parteien den jeweils anderen nicht nur politikunfähig, sondern realitätsverleugnend zu sein. In diesem philosophischen Salon soll, auch vor dem Hintergrund der europäischen Wahlen des letzten halben Jahres, die plötzliche Karriere von Begriffen wie "Lügenpresse", "fake news" und "alternative Fakten" untersucht werden. Und es stellt sich die Frage, wie denn das Leben im neuen "postfaktischen Zeitalter" aussehen wird, in dem nicht nur die Wahrheit von Aussagen, sondern die erfahrbare Wirklichkeit selbst brüchig wird.
Was zunächst - historisch und ideologisch - weit entfernt scheint, erweist sich bei genauerem Hinsehen als Anlass zu interessanten Vergleichen. Wie politisch war die Reformation, wie religiös waren die russischen Revolutionsideen vor und nach 1917? Welche Parallelen zeigen sich im Blick auf die Biografien, Charaktere, Strategien und Wirkungen der beiden Revolutionäre? Ein zwiespältiger Gang durch eine weltbewegende Heils- und Unheilsgeschichte!
Noch einmal sollen die wichtigsten Thesen Luthers dargestellt und analysiert werden. Aber die "Binnenschau" wird erweitert zu einem großen Panorama der Zeiten, die er vorfand und hervorbrachte, vom "Herbst des Mittelalters", über die sinnen- und kunstfreudige Renaissance, die er vor allem in Gestalt des Papsttums radikal ablehnte, bis hin zur Reformation, die er ursprünglich gar nicht im Sinn hatte und deren Folgen ihn zu der wahrscheinlich wirkmächtigsten Figur der deutschen (Kultur-)Geschichte machten. Worin genau besteht der tiefe Bruch, der durch Luther hindurchging, wie sah die Freiheit aus, die er meinte und wie verhalten sich bei ihm entschiedener Glaube und Vernunft?

Kurs abgeschlossen Macht Moral böse?

( Do., 16.11., 19.30 Uhr )

Moral ist "gut" und notwendig. Kaum etwas scheint, zumindest auf den ersten Blick, so einleuchtend wie dies. Und doch zeigt sich, von den intimsten Nahbeziehungen bis zur großen Weltpolitik, dass gerade moralisches Verhalten oft katastrophale Konsequenzen hat. Sind das, wie es neudeutsch heißt, nur bedauernswerte "Kollateralschäden", oder sind Moral und moralisches Verhalten selbst so beschaffen, dass sie im Innersten böse sind und das Böse bewirken? In diesem philosophischen Salon geht es zunächst um eine Klärung der Frage, was und aus welchen Gründen etwas "moralisch" und "böse" genannt wird. Dem folgt dann eine Analyse der erstaunlichen Renaissance der Moral im privaten wie im politischen Leben, die neuerdings sogar dazu führt, dass ganz ungeniert wieder von "gerechten Kriegen" die Rede ist.
Mit Platon (und dem platonischen Sokrates) scheint das richtige Philosophieren begonnen zu haben und in 2400 Jahren danach sollen angeblich nur Fußnoten zu Platon geschrieben worden sein. Ob dieses Bonmot zu Recht immer zitiert wird, kann wohl am besten ein genauer Blick auf seine Fragestellungen, die er im Laufe seiner Werkentwicklung entfaltete, beantwortet werden. So kann auch deutlich werden, warum immer wieder - von Aristoteles bis heute - massive Kritik an Platon und an dem, wie Platoniker ihn sich zurechtstutzten, nötig wurde.

Kurs abgeschlossen Martin Heidegger: Die schwarzen Hefte

( Do., 7.12., 19.30 Uhr )

Der bedeutendste Philosoph des letzten Jahrhunderts ist wieder ins Gespräch bzw. ins Gerede gekommen. Anlass war die Veröffentlichung seiner Denktagebücher aus den 30er und 40er Jahren, die Heidegger endgültig als Antisemiten zu entlarven scheinen. In diesem Salon sollen die Tagebücher in den Zusammenhang seiner Hauptwerke gestellt und die heftig umstrittene Frage erörtert werden, ob und was denn Heideggers Politik mit seiner Philosophie zu tun habe und ob denn seine Haltung zum Nationalsozialismus sein Denken dauerhaft desavouiere.

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