Programmbereich Kultur


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Heimat kann vieles sein: Ein Ort, ein Land, die Familie. Eine Sehnsucht oder eine Erinnerung. Heimat ist verloren oder gefunden. Heimat kann einengen, sie kann befreien. Für jede Generation, für jeden Menschen bedeutet sie anderes. 26 Autoren aus Niederbayern, Oberbayern und der Oberpfalz schreiben über Heimat: In ihren literarischen Texten beleuchten sie diesen vielschichtigen Begriff von verschiedenen Seiten.
Die Verlegerinnen Kristina Pöschl und Eva Bauernfeind vom Lichtung-Verlag stellen das Buch vor. Es lesen: Harald Grill und Barbara Krohn.
Die große Karriere Jonathan Franzens begann mit einem Vatermord: Die Vorgänger-Generation der John Updikes und Philip Roths war in seinen Augen bloß ich- und sexbesessen, jetzt komme es wieder darauf an, die ganze Gesellschaft und ihre großen Themen in den Blick zu nehmen. Franzen hat nicht zu viel versprochen: „Groß“ - im Sinne von umfangreich und bedeutend – sind seine Romane, die um den amerikanischen Traum und sein allmähliches Zerbröckeln kreisen, auf jeden Fall. Und sie verbinden in beeindruckender Weise pure Leselust mit hohem Reflexionsniveau. Franzen verblüfft dabei durch eine subtile Detailkenntnis unserer Innen- und Außenwelten (im Plural!) und er entwirft ein figurenreiches Epochen-Panorama, als wäre er bei Tolstoi, Proust oder Thomas Mann in die Schule gegangen. Dr. Helmut Hein konzentriert sich in diesem Salon auf seine drei Riesenromane "Korrekturen", "Freiheit" und "Unschuld".
Sartre, Camus und Simone de Beauvoir haben das Selbstverständnis, ja den Alltag einer Epoche geprägt wie keine Schriftsteller-Generation vor oder nach ihnen. Das Lebensgefühl war seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs und bis weit in die 1960er Jahre hinein "existenzialistisch". Was bedeutet das? Und wie modern, ja gegenwärtig erscheinen die Traktate, Essays und Pamphlete, die Romane und Theaterstücke heute? Du musst dich entscheiden - und die Verantwortung für deine Entscheidungen übernehmen, lautete der Schlachtruf der Existenzialisten. Das gilt auch für die Auswahl der großen Texte dieses Salons.
Eine kleine Kirche zwischen Bäumen, Busbahnhof und Stadtverkehr, alte Grabsteine und verwitterte Inschriften: Das Peterskirchlein führt ein relativ verborgenes Dasein. Dabei ist das so genannte Kepler-Areal der Ort, den Reisende oft als Erstes durchqueren, wenn sie in Regensburg ankommen. Mit dieser literarischen Lesung laden die Regensburger Autorinnen Gerda Stauner, Angela Kreuz und Sabine Rädisch ein, diesen Ort neu zu entdecken. Lassen Sie sich überraschen von Geschichten und Geschichte rund um das Peterskirchlein!
Die Lesung findet sowohl vor der Kirchenpforte - zwischen alten Grabsteinen - als auch im Inneren des Gotteshauses statt.
Eine Veranstaltung im Rahmen des kulturellen Jahresthemas "Stadt - Land - Fluss" des Kulturamts

Kurs abgeschlossen Leseabend "Regensburger lesen Bulgaren"

( Sa., 12.5., 19.30 Uhr )

Regensburger Kulturschaffende lesen einen Abend lang bulgarische Literatur. Vorgetragen werden Ausschnitte aus bekannten bulgarischen Werken der Vergangenheit und Gegenwart wie Romane und Märchen.
Die Veranstaltung ist Teil der vom Europaeum an der Universität Regensburg organisierten Europawoche 2018 "Kennen Sie Bulgarien?"

Kurs abgeschlossen Goethe: Dichtung und Wahrheit

( Do., 17.5., 19.30 Uhr )

Offenherzige Konfessionen gab es längst vor Goethe, von Augustinus über Montaigne bis zu Rousseau. Goethe aber war sich bewusst, dass jedes Bekenntnis (auch) Lüge und Maske ist und dass das Versprechen der Authentizität trügt, weil noch die ehrlichste Selbsterforschung in Wahrheit eine Inszenierung ist, nicht das Leben selbst, sondern eine Geschichte, die wir uns so oft erzählen, bis wir selbst daran glauben. Schon der Titel "Dichtung und Wahrheit" verweist also auf den Doppelcharakter jeder Autobiographie, die Fakten benennt, aber sie sofort schamhaft in eine Fiktion hüllt. Dr. Helmut Hein versucht das Geheimnis von Goethes vertrackter Autobiographie zu dechiffrieren und stellt sie zu diesem Zweck in den Kontext anderer "Selbstlebensbeschreibungen", wie das der Goethe-Zeitgenosse Karl Philipp Moritz nannte.
Dass Goethe in Regensburg übernachtet hat, weiß man. Klar, wo hat der gute Mann nicht übernachtet? Thomas Manns Novelle "Das Eisenbahnunglück" spielt in der Nähe, und das Diktum von Georg Britting, das Beste an Regensburg sei... - nein, man mag’s gar nicht wiederholen.
Aber Regensburg hat in literarischer Hinsicht weitaus mehr zu bieten: Seit dem Mittelalter wurde und wird die Stadt in literarischen Texten verewigt. In, aus und über Regensburg wird geschrieben, von Regensburgern und von Nicht-Regensburgern.
Die literarische Stadtführung (ca. 2,3 Kilometer) macht Station an außergewöhnlichen Orten, außergewöhnlichen Texten und außergewöhnlichen Schriftstellern und führt vom Bismarckplatz über einen Abstecher zum Donau-Ufer zum Neupfarrplatz und zum Jesuitenplatz, und sie endet am Gutenbergplatz.
Für viele Romanciers und Theatermacher sind sie wieder Vorbilder: Dostojewski, Tolstoi und Tschechow. In diesem Salon werden die fünf großen Romane Dostojewskis, die sog. "Elefanten" vorgestellt, außerdem "Krieg und Frieden" und "Anna Karenina" von Tolstoi und die Kurzgeschichten, Novellen und Stücke Tschechows. Verblüffend ist die Modernität dieser Alten Meister: In ihren Romanen finden sich, lange vor Joyce oder Schnitzler, innerer Monolog und Bewusstseinsstrom, sie zeigen, wie "polyphon" und zerfallen in die Fülle der Eindrücke die menschliche Existenz ist und dass auf dem Theater nichts so spannend sein kann wie die (scheinbare) Ereignislosigkeit.

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