Programmbereich Kultur


Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Die Veranstaltung "Literarische 'Nahsicht' auf drei Regensburger Stadtteile" fand im Sommer 2021 mit 3 Lesungen zu je 3 Stadtteilen statt.
Aufgrund der großen Nachfrage in der Bücherei Nord wird die Lesung dort wiederholt.
Die Schriftsteller/innen tragen zu einem prägenden Aspekt des Stadtteils ihre neuen (Kurz-)Prosatexte vor.
Auf diese Weise "nähern" sie sich mit unterschiedlichen Stilen und Betrachtungsweisen ein- und derselben Inspirationsquelle. Ergänzt werden die Lesungen mit einer kurzen Einführung zur Geschichte der einzelnen Stadtteile.
Veranstalter: Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Regionalgruppe Ostbayern
www.schriftsteller-ostbayern.de
Eine Kooperation von Stadtbücherei, der vhs der Stadt Regensburg und dem VS Ostbayern

Kurs abgeschlossen AYELET GUNDAR-GOSHEN LIEST AUS "LÜGNERIN"

( Di., 15.3., 19.30 Uhr )

Die siebzehnjährige Nuphar Shalev fühlt sich unansehnlich, unattraktiv – kurz: nicht wohl in ihrer Haut. Neben der Schule verdient sie sich in einer Eisdiele ihr Taschengeld. Alle sehen das Eis – keiner sieht sie. Bis eines Tages ein landesweit bekannter Fernsehstar in die Eisdiele kommt. Er hat gerade eine ganz schlechte Nachricht bekommen und sucht nach einem Ventil. Da kommt ihm das verschüchterte Mädchen gerade recht. Er beschimpft sie, ja verletzt sie geradezu mit seinen Tiraden. Das Mädchen ist außer sich, läuft Schutz suchend in den Hinterhof, wohin der Prominente sie verfolgt und an den Armen packt. Ihr Schrei ruft Zeugen und die Polizei auf den Plan. Deren Frage "Hat er dich angefasst?" kommt ihr als Erzählung gerade recht und mit ihrem Nicken als Antwort ist die versuchte Vergewaltigung geboren. In diese Lüge verstrickt sich die junge Nuphar. Endlich steht sie einmal im Mittelpunkt, endlich ist sie anerkanntes Opfer. Im hellen Licht der Kameras blüht sie auf und mit ihr wächst und gedeiht die Lüge. Mit der Lüge wächst und gedeiht auch die junge Liebe zu Lavie Maimon, der im vierten Stock über der Eisdiele wohnt. Dass Nuphar mit ihrer Lüge einen Menschen ins Gefängnis bringt, selbst Opfer einer Erpressung wird, ihre Familie sich Sorgen um sie macht und schließlich weitere Lügen geboren werden, ist der aufreibende, spannende und häufig skurrile Inhalt dieses Romans, den die israelische Psychologin, Autorin, Filmemacherin und Drehbuchautorin Ayelet Gundar-Goshen vor vier Jahren geschrieben hat.
Wer Abitur haben will, muss da durch: Goethe, Kafka, Brecht, Dürrenmatt, die großen, weißen, männlichen Dichter und Denker. Die auf ihrem Podest stehen und von da aus runterschreiben. Aber muss das so sein? In drei Sitzungen wird Teresa Reichl, Kabarettistin und studierte Germanistin mit Ihnen neue, moderne und feministische Zugänge zu altbekannten Klassikern suchen - denn eigentlich sind die Themen heute immer noch aktuell! An den drei Abenden werden Dramen, Prosa und Gedichte besprochen, die Kenntnis der Texte ist nicht unbedingt erforderlich.
Im Rahmen des Lesefestivals Regensburg liest ein Buch rund um „Lügnerin“ von Ayelet Gundar-Goshen fand ein Schreibwettbewerb zum Thema "Die Lüge" statt. In dieser Lesung tragen die Gewinner/innen des Schreibwettbewerbs ihre Texte vor.

Du sollst nicht lügen, lautet das achte Gebot. Wir alle sind der Ansicht, Lügen sei etwas Schlechtes. Dennoch lügen wir erstaunlich oft, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Neben der Lüge zum Zweck, jemanden böswillig zu täuschen, gibt es auch die Lüge aus Rücksichtnahme, aus Mitgefühl oder vielen anderen guten Gründen. Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbands Ostbayern haben sich dazu Geschichten einfallen lassen.
https://www.regensburg-liest-ein-buch.de/

Kurs abgeschlossen "Crashkurs Deutsch"-Teresa Reichl

( Sa., 23.4., 19.30 Uhr )

Die niederbayerische Poetry Slammerin Teresa Reichl tritt seit 2015 deutschlandweit auf Bühnen auf, mittlerweile absolviert sie bis zu 100 Auftritte pro Jahr. Auf der Bühne spricht sie über Feminismus, deutsche Literaturgeschichte und all das, was ihr im Alltag begegnet. Auf TikTok und Instagram erreicht Teresa täglich bis zu 50.000 Menschen und hat 2021 ganz nebenbei ihr Lehramtsstudium abgeschlossen. Sie gibt Workshops an Schulen und hat im Herbst 2021 den Kulturförderpreis der Stadt Regensburg erhalten. Teresa Reichl versteht es, sprachgewandt, akkurat und urkomisch Literaturgeschichte zu vermitteln, und wird am Welttag des Buches einen "Crashkurs" durch die deutsche Literaturgeschichte geben. Kurz vor dem Deutsch-Abitur sind zu der Veranstaltung nicht nur Schüler/innen, sondern auch literaturinteressierte Regensburger/innen eingeladen.
Wer Abitur haben will, muss da durch: Goethe, Kafka, Brecht, Dürrenmatt, die großen, weißen, männlichen Dichter und Denker. Die auf ihrem Podest stehen und von da aus runterschreiben. Aber muss das so sein? In drei Sitzungen werden neue, moderne und feministische Zugänge zu altbekannten Klassikern gesucht - denn eigentlich sind die Themen doch heute immer noch aktuell. Es werden Dramen, Prosa und Gedichte besprochen, die Kenntnis der Texte ist nicht unbedingt erforderlich.

Kurs abgeschlossen Stadtführung "Regensburg literarisch"

( So., 8.5., 14.00 Uhr )

Dass Goethe in Regensburg übernachtet hat, weiß man. Klar, wo hat der gute Mann nicht übernachtet? Thomas Manns Novelle »Das Eisenbahnunglück« spielt ganz in der Nähe, und ebenfalls bekannt ist, dass Georg Britting angeblich gesagt hat, das Beste an Regensburg sei - nein, man mag’s gar nicht wiederholen. Aber Regensburg hat in literarischer Hinsicht weitaus mehr zu bieten: Seit dem Mittelalter wurde und wird die Stadt in literarischen Texten verewigt. In, aus und über Regensburg wird geschrieben, von Regensburgern und von Nicht-Regensburgern. Unsere literarischen Wanderungen machen Station an außergewöhnlichen Orten, außergewöhnlichen Texten und außergewöhnlichen Schriftsteller/innen. Die Wegstrecken betragen jeweils knapp zwei Kilometer. Jede Führung kann unabhängig von der anderen besucht werden!
Am 12. Mai jährt sich die Bücherverbrennung durch die Nationalsozialist/innen auf dem Neupfarrplatz. Mit einer Lesung erinnern die jüdische Gemeinde, die Stadt Regensburg, die Staatliche Bibliothek, das evangelische Bildungswerk und der Schriftstellerverband Ostbayern an dieses Verbrechen.
„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende Menschen.“ Heinrich Heines unheilvolle Prophezeiung – wenn auch in einem ganz anderen Kontext getätigt – sollte sich mehr als ein Jahrhundert später auf furchtbare Weise erfüllen. In 70 deutschen Städten loderten zwischen Frühjahr und Herbst 1933 die Scheiterhaufen mit Büchern, auch in Regensburg. Speziell die Bücherverbrennungen können geradezu als ein Symbol für den „Geist der Vernichtung“ dieses verbrecherischen Regimes gelten. In Regensburg fand die Bücherverbrennung am Freitag, 12. Mai 1933, auf dem Neupfarrplatz – also mitten in der Altstadt – statt. Der Neupfarrplatz zählt nicht zu jenen im Laufe der bald 2.000-jährigen Geschichte der Altstadt gleichsam „gewachsenen“ Plätze, sondern war erst 1519 durch einen gewaltsamen Eingriff in die Bausubstanz der Stadt bei einem Pogrom entstanden. Das dort gelegene jüdische Viertel – bis zu diesem Jahr Heimat einer der ältesten und bedeutendsten jüdischen Gemeinden Süddeutschlands – wurde zerstört. Es ist bezeichnend, dass am gleichen Ort ein halbes Jahrhundert später die Bücherverbrennung, der Auftakt der unbegreiflichen Verbrechen der Nationalsozialist/innen, stattfand.
Die georgische Literaturlandschaft ist ebenso vielfältig, bereichernd und seit Jahrhunderten mit der kulturellen Geschichte des Landes verknüpft wie die deutsche. Dennoch ist sie hierzulande kaum bekannt. Diese Lesung soll das ändern! Fünf bekannte Regensburger Persönlichkeiten werden Sie an diesem Abend nach Georgien entführen – und Ihnen unvergessliche Ausschnitte aus georgischer Prosa, Lyrik und Epik vortragen. Tauchen Sie ein in die faszinierende Literaturszene des Landes!
Die Lesung wird organisiert vom Europaeum der Universität Regensburg in Kooperation mit der Stadtbücherei und findet im Rahmen der Europawoche statt, die dieses Jahr Georgien in den Fokus stellt.
Eine Kooperation mit dem Europaeum der Universität Regensburg.

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