Programmbereich Kultur

Jeweils an einem Donnerstag im Monat werden im "Literarischen Salon" mit Dr. Helmut Hein Neuerscheinungen und Klassiker der Literatur vorgestellt und diskutiert.
Die Vorträge von Dr. Hein finden Sie unter den Kursnummer V54100

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Regensburg.

Kommende Kurse

Keine Online-Anmeldung möglich Schiller-Ästhetische Erziehung

( Do., 25.10., 19.30 Uhr )

Die meisten dürften Schiller als Lyriker und Dramatiker kennen, manche auch noch als Erzähler und Geschichtsschreiber. Dabei wird oft übersehen, dass er den größten Einfluss als furioser Essayist in der Nachfolge Kants ausgeübt hat. Viele Begriffe und Konzepte, die man meist anderen Autoren (Hegel, Marx, Max Weber) zuschreibt, etwa "Entfremdung" oder "Rationalisierung", stammen in Wahrheit von Schiller. Und seine Überlegungen zur "ästhetischen Erziehung", die sich dem Schock der Französischen Revolution verdanken, zu deren frühen Befürwortern er gehörte, haben ihre Brisanz bis heute nicht eingebüßt. Was sind die Voraussetzungen eines freien, erfüllten, souveränen Daseins und damit auch die Bedingung einer politischen Befreiung, die nicht im Terror endet?
"Räuber, Diebe, Mörder - was willst du dort?", heißt es, als sich der Schriftsteller Harald Grill für eine Balkanreise vorbereitet. Aber er ist neugierig, packt Rucksack, Schlafsack und Wanderschuhe, fährt einfach los, will sich selbst ein Bild machen, will sich unterwegs mit allen, die ihm begegnen, unterhalten, und sei es mit Händen und Grimassen, wenn die Sprache einmal nicht ausreicht.
Ausgestattet mit einem kleinem Budget und einem schrottreifen Auto, benützt er zwischendurch Züge, Busse, Schiffe und geht immer wieder auch zu Fuß, kreuz und quer durch Rumänien und Bulgarien bis ins ukrainische Odessa. Ein Vierteljahr dauerte Harald Grills Reise durch Südosteuropa. Dabei besucht er die ländlichen Regionen ebenso wie die Städte, befasst sich mit den verworrenen geschichtlichen Zusammenhängen und Ereignissen, die diese Länder immer wieder erschütterten und staunt über die landschaftlichen Schönheit von Regionen, die hierzulande kaum bekannt sind.
In Kooperation mit Bücher Pustet

Eintritt: 8,-/erm. 6,- €. Vorverkauf bei der Stadtbücherei am Haidplatz und Abendkasse.

Keine Online-Anmeldung möglich Kafka: Das Schloss

( Do., 29.11., 19.30 Uhr )

Kafkas "Schloss" ist vermutlich der bedeutendste Roman des letzten Jahrhunderts. Dabei frappieren die Präzision und Hellsichtigkeit der sozio- und psychoanalytischen Diagnose genauso wie das irritierende Raffinement einer Erzählweise, in der die Übergänge zwischen Phantasma und Realität sowie zwischen Es, Ich und Über-Ich diffus und porös werden. Bei der Lektüre dieses komplexen Textes kann man genauso in die Irre gehen, wie der "Landvermesser" K. bei seiner Suche nach Aufnahme im Schloss. Dr. Helmut Hein stellt einige Wegweiser zur Verfügung, die diesen Parcours erleichtern und bereichern sollen. Denn eines steht fest: Die Lektüre und Kenntnis von Kafkas "Schloss" ist auch in diesen digitalen Zeiten ein "must" und nicht bloß ein "may be".
Bis heute gehören die Jahre um 1900 zu den aufregendsten und produktivsten der europäischen Kulturgeschichte. Dr. Helmut Hein analysiert die philosophischen Voraussetzungen, vor allem bei Nietzsche und der von ihm beeinflussten Lebensphilosophie, die zu dieser "Edelfäule" des Geistes führte, wie das Gottfried Benn, fasziniert und abgestoßen zugleich, nannte. Dem soll eine Untersuchung vor allem des Frühwerks von Thomas und Heinrich Mann, von ausgewählten Novellen und Dramen Schnitzlers und auch der großen Unruhe in der Kunst, Architektur und Musik dieser Zeit folgen.
Dieses Buch macht Schluss mit umweltmoralischen Appellen! Es zeigt: Wir können verantwortungsvoll leben, ohne uns tagtäglich mit Klimawandel oder Massentierhaltung befassen zu müssen. Wir machen »Öko« einfach zur Routine!
Was unmöglich erscheint, ist konzeptionell denkbar einfach: Mülltrennung, Sparlampen, Effizienzhäuser- alles längst akzeptiert oder in Reichweite. Was wir zur Durchsetzung brauchen, sind neue, innovative Standards und Limits: Wenn Geräte weniger oft kaputt gehen, die Tierhaltung schrittweise artgerechter wird oder bedenkliche Zusatzstoffe aus Lebensmitteln verschwinden- welcher Verbraucher würde sich darüber beschweren?
Michael Kopatz präsentiert eine Vielzahl leicht umsetzbarer, politischer Vorschläge für alle Lebensbereiche, damit die Utopien von heute schon bald die Realitäten von morgen werden.

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Bereits begonnene Kurse
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Sie interessieren sich für Literatur aus Niederbayern und der Oberpfalz? Sie lesen gerne regional?
Die Autorinnen und Autoren des Schriftstellerverbandes Ostbayern schreiben in den unterschiedlichsten Genres. In den vergangenen Monaten haben sie eine ganze Reihe von neuen Büchern veröffentlicht, die es zu entdecken gilt: Romane, Gedichte und Sachbücher zu unterschiedlichen Themen.
Bei einem "Speed Reading" stellen sie ihre Neuerscheinungen persönlich vor. Genau fünf Minuten haben die Autoren Zeit, das Publikum von ihren Werken zu überzeugen. Eine ideale Gelegenheit also, neue Literatur aus der Region kennenzulernen. Gerne werden die Bücher auch signiert.

Kurs abgeschlossen Die Ästhetik des Bösen

( Do., 4.10., 19.30 Uhr )

Die "Komplizenschaft mit dem Guten" bestimmt auf unheilvolle Weise nicht nur die Kunst der Gegenwart. Diese Remoralisierung aller Äußerungen steht, oft ohne es zu wissen und zu wollen, am Ende von Aufklärung und Moderne, die damit begannen, dass Kunst, Literatur, Philosophie "autonom" wurden und sich allen äußeren Vorgaben und Imperativen, gerade auch den "gut gemeinten", verweigerten. In diesem Salon geht es um die Kunstautonomie und, in deren Folge, spätestens seit der Frühromantik, um eine zugleich verstörende und befreiende "Ästhetik des Bösen". Es werden Voraussetzungen und Konsequenzen dieses Konzepts analysiert und an ausgewählten Autoren, von de Sade und den Frühromantikern über Goethes Mephisto, die "Abgründe" bei Schelling und Kierkegaard, Kafkas Ästhetik des Äußersten bis hin zu den "heiligen Pornographen" Baudelaire, Bataille und Genet erläutert. Am Ende soll es um die Frage einer Kunst nach Auschwitz, konkret um Adorno, Kertesz und Jonathan Littell gehen.

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