Programmbereich Kultur

Kursbereiche >> Kultur >> Kunst- und Kulturgeschichte
Hier finden Sie Kunst- und Kulturgeschichte in Form von Seminaren und Vorträgen.

Kommende Kurse

Veränderungen des Gottesdienstes sowie revolutionäre Entwicklungen in der Architektur zeigen sich in der ersten Kirche der Moderne in unserer Gegend, der Pfarrkirche St. Wolfgang in Kumpfmühl. Die katholische Pfarrkirche St. Wolfgang ist ein expressionistischer Kirchenbau von Dominikus Böhm.
Erfahren Sie die Baugeschichte, die Lösungsansätze und jeweiligen Grundgedanken, die zum Grundriss führten. Herr Weber erläutert Ihnen außerdem die tiefe Symbolik der Licht- und Raumwirkung sowie die planerischen Besonderheiten von Architektur und Ausstattung. Der monumentale Bau "Der Dom von Kumpfmühl" ist die einzige Böhmsche Kirche, die nicht weiter verändert wurde.
Veränderungen im Ablauf des Gottesdienstes sowie die revolutionäre Entwicklung der Architektur präsentieren sich in der 2004 geweihten Pfarrkirche St. Franziskus. Der Referent erläutert Ihnen die Lösungsansätze und die Weiterentwicklung des frühesten Kirchengrundtypus und der damit verbundenen zeittypischen Architektur. Erfahren Sie, was sich in dem nicht üblichen Kirchenbau verbirgt: Die versteckte Symbolik der Lichtführung und Raumwirkung sowie die planerischen Besonderheiten der Architektur und Ausstattung.
Seit knapp hundert Jahren gibt es am Neupfarrplatz ein „klassisches“ Kaufhaus.
Der Referent wird Hintergründe und Planungskonzepte erläutern, bis hin zur
aktuellen Fragestellung, ob die Galeria Kaufhof ein Baudenkmal sein könnte.
Der II. Weltkrieg hatte an der Donaulände eine Stadtbrache gerissen, für die
jahrzehntelang planerische Ideen und Konzepte zwar erarbeitet, aber nicht realisiert
wurden. Der Referent wird vor Ort die spannende Entwicklung erläutern, die 2011 in
der Entscheidung mündete, an dieser Stelle das Haus der Bayerischen Geschichte
zu realisieren. Auf Grundlage des 2013 preisgekrönten Wettbewerbs-Entwurfes
wurde das HdBG errichtet und 2019 eröffnet.
Die OTH in der Prüfeninger Straße stellt ein besonders qualitätsvolles Beispiel für die frühe Nachkriegsmoderne in Regensburg und der Oberpfalz dar.
Der rund eineinhalbstündige Rundgang öffnet den Blick für die architektonischen und baukünstlerischen Besonderheiten, aber auch für die herausragenden Kunstwerke von Willi Ulfig, Blasius Spreng und Jo Lindinger.
Die Führung weist zudem auf außergewöhnliche zeitgeschichtliche und technische Aspekte hin.
Die Veranstaltung richtet sich keineswegs nur an Fachleute, sondern an alle Kunst- und Architekturinteressierten, Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

auf Warteliste Reformation, Revolution in Kirche und Kunst

( ab Mi., 23.11., 19.00 Uhr )

Als Martin Luther am 31. Oktober 1517 seine 95 Thesen über den Ablasshandel an die Tür der Wittenberger Schlosskirche nagelte, wollte er eigentlich nur eine theologisch-akademische Diskussion anstoßen. Entwickelt hat sich daraus schließlich eine der größten religiösen aber auch gesellschaftlichen Umwälzungen in der Geschichte Europas. Wir betrachten hier die Person Martin Luthers und die Zeit, in der er lebte. Im Bereich von Kunst und Architektur entwickelte sich die Reformation zu nichts weniger als einer Revolution. Die nachhaltige Veränderung des gesamten künstlerischen Schaffens auf katholischer Seite wird ebenso beleuchtet wie die neue, langsam entstehende protestantische Kunst und Architektur.
Bis heute stimulieren üppig gedeckte Tafeln, überquellend mit wohlriechenden Speisen aller Art, angerichtet auf exklusivem Tafelgeschirr und begleitet von delikaten Weinen unsere Sinne. Die Vorstellung davon, was besonders exklusive Küche ausmacht, hat sich dabei im Laufe der Jahrhunderte stark verändert, ebenso die Art und Weise wie Speisen und Getränke dargeboten werden oder die gewünschten Sitten bei Tisch.
Im ersten Teil der Vortragsreihe beginnen wir im Mittelalter. Trotz kirchlicher Speisevorschriften und regelmäßiger Hungersnöte infolge von Missernten ist v.a. das Spätmittelalter eine Zeit kulinarischen Aufschwungs. Mit Beginn der Neuzeit treffen wir auf erste ausgefeilte Tafelzeremonielle und bislang ungekannte Genüsse aus der Neuen Welt wie z.B. Schokolade.
Den barocken Tafelfreuden ist der zweite Teil gewidmet. Im 17. Jahrhundert wird die Haute Cuisine im modernen Sinne geboren, wenn auch noch geschmacklich mit recht eigenwilligen Kreationen. Das sinnlichste aller Getränke, der Champagner wird erstmals genossen und bei Petit Soupers geht es jetzt nicht mehr nur um die Befriedigung kulinarischer Sinnesreize.
Französische Revolution und Industrialisierung demokratisieren nicht nur die Haute Cuisine, sie führen auch zur Geburt des Restaurants und zur Einführungen moderner Küchenhilfen wie dem Elektroherd. Im dritten Vortrag setzen wir den Überblick vom 19. ins 20. Jahrhundert fort. Der weltumspannende Handel internationalisiert die Palette der Lebensmittel und durch die ersten italienischen Gastarbeiter werden die Länder nördlich der Alpen erstmals mit Pizza und Eiscreme bekannt gemacht.
Wohnen ist ein Grundbedürfnis des Menschen wie Essen und Schlafen. Doch wie wohnten die Menschen zu verschiedenen Zeiten in Burg und Schloss, in Bauernkate und Wohnturm, in Mietkaserne und Villa, auf dem Land und in der Stadt? Die Geschichte des Wohnens ist einer der spannendsten Bereiche der Kultur- und Sozialgeschichte. In diesem neuen, dreiteiligen Seminar beschäftigen wir uns mit den unterschiedlichsten "Wohnwelten", der Gestaltung und Einrichtung von Häusern und einzelnen Räumen. Der Einblick in die Privatsphäre der Bewohner ist dabei auch der Blick nach außen. Spiegeln doch die Wohnverhältnisse soziale Hierarchien und kulturelle Besonderheiten.

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Unter den zahlreichen Universitäts-Neugründungen in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg sticht der Regensburger Campus aus den späten 1960er- und 1970er-Jahren durch seine architektonische Vielgestaltigkeit und hohe baukünstlerische Qualität hervor.
Einige der namhaftesten deutschen Architekten haben hier ihre Spuren hinterlassen und dem oft zu Unrecht als spröde und unnahbar abqualifizierten Material "Beton" eine unvergleichliche Seele eingehaucht.
Tauchen Sie ein in eine Epoche, die von unglaublicher Aufbruchsstimmung und dem Willen nach gesellschaftlicher und architektonischer Erneuerung geprägt war.
Jede/r Interessierte - auch ohne architektonische Vorkenntnisse - ist eingeladen zu dieser spannenden Zeitreise.
Laudatio: Anna Steward

FLEETING MEMORIES begibt sich auf der Suche nach dem unmöglichen
Erfassen der weiblichen Identität. Die audio-visuelle Installation ist
von dem poetischen Werk der US-amerikanische Schriftstellerin Emily
Dickinson inspiriert. Sie führt den Besucher an die fragile Grenze
zwischen Realität und Abstraktion. Das ständige "sich zu behaupten" und
die wiederkehrende Frage nach dem „Ich“, bleibt unbeantwortet und dient
allein als Rechtfertigung vor einem männlichen Betrachter.
FLEETING MEMORIES begibt sich auf der Suche nach dem unmöglichen
Erfassen der weiblichen Identität. Die audio-visuelle Installation ist
von dem poetischen Werk der US-amerikanische Schriftstellerin Emily
Dickinson inspiriert. Sie führt den Besucher an die fragile Grenze
zwischen Realität und Abstraktion. Das ständige "sich zu behaupten" und
die wiederkehrende Frage nach dem „Ich“, bleibt unbeantwortet und dient
allein als Rechtfertigung vor einem männlichen Betrachter.

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Telefon: 0941 507-1434
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Der Förderverein "Wissen und mehr" der Volkshochschule engagiert sich für Bildungsgerechtigkeit und hilft beispielsweise dabei, Schulabschlüsse nachzuholen. Wenn Sie die Arbeit der vhs gut finden, gerne unsere Angebote nutzen, dann freuen wir uns, wenn Sie im Förderverein mitmachen. Gleichzeitig können Sie vergünstigt an Veranstaltungen und Kursen teilnehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier oder rufen Sie uns einfach an unter der 0941 / 507-1432




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Aktuelles

Philosophie(ren) in Krisenzeiten

Ein Blick auf vier aktuelle brisante Problemfelder aus verschiedenen philosophischen Perspektiven


Architekturführungen

Führungen zu "Moderne in Regensburg nach 1945“ und speziell zu "Sakralen Räumen in der Architektur...


Führung durch die "96. Jahresschau

Oberpfälzer und Niederbayerischer Künstler/innen und Kunsthandwerker/innen 2022" am Sonntag,...


Der Weg zum "perfekten" Bild

Fotografiekurse, -workshops und Fotoexkursionen


31. Ostbayerische acting academy in den Osterferien 2023

Bereits zum 31. Mal geht in diesem Jahr die „Ostbayerische acting academy“ in den Räumlichkeiten...

©Andrey Kiselev

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Fax: 0941 507-4439 

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10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr 

Donnerstag thursday
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10 bis 12 Uhr

BiC BildungsCenter im KÖWE, Dr.-Gessler-Str. 47, 1. OG (Raum A):

Donnerstag thursday 
10 bis 13 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr

 

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