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Hier finden Sie Kunst- und Kulturgeschichte in Form von Seminaren und Vorträgen.

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Ihre Liebesbeziehung ist unter den vielen leidenschaftlichen Künstlerduos der Kunstgeschichte wohl die Tragischste: Als die junge Camille Claudel als überaus talentierte und temperamentvolle Bildhauerin auf den bereits etablierten Künstler Auguste Rodin trifft, beginnt ein Wechselspiel von gegenseitiger Inspiration und Konkurrenz bis hin zu Neid und Intrige. Rodins Skulpturen sind weltberühmt, doch sind sie ohne die Kunst Camille Claudels nicht zu erfassen. Lässt man sich auf beide Bildhauer gleichermaßen ein, so verschwimmt die Grenze zwischen Muse und Künstler bzw. Schülerin und Lehrer.
Wer kennt es nicht, das Bild der Frau, die den Inhalt ihres Nachttopfes scheinbar sorglos auf die Straße einer mittelalterlichen Stadt ausleert. Dieser und anderer Geschichten zur mittelalterlichen Hygiene zwischen Badehaus und "Schißgruob", den gesundheitlichen Folgen und medizinischen Möglichkeiten gehen wir in einem von drei bildreichen und kurzweiligen Vorträgen auf den Grund. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit der Gesellschaft in der mittelalterlichen Stadt: Was prägt den Alltag von reichen Fernhändlern? Wie und wo lebt es sich verarmt und ausgestoßen am Rande der Gesellschaft, z.B. als Henker oder Dirne, als Bettler oder Gaukler? Kirchen und Klöster mit ihren reichen Grabmälern und Kunstwerken führen uns in einem dritten Vortrag in die mittelalterliche Frömmigkeit ein. Die oft drastischen Vorstellungen von Fegefeuer und Höllenqualen, die Angst vor einem jederzeit möglich erscheinenden Tod führten zu einer Fülle von Stiftungen zur Jenseitsvorsorge, die heute noch anrühren und bewegen. Gerade das UNESCO Welterbe Regensburg gibt mit seiner heute noch hervorragend erhaltenen Altstadt und spektakulären stadtarchäologischen Erkenntnissen einen außergewöhnlichen Einblick in das mittelalterliche Alltagsleben. Ergänzt werden die Regensburger Befunde durch solche u.a. aus Freiburg, München, Nürnberg, Basel und Zürich.
Nicht weit von Regensburg, im kleinen Ort Kallmünz haben sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts verschiedene Künstler/innen, inspiriert von der Landschaft des Naabtals, eingefunden. Darunter auch ein Paar, das später durch seine Arbeit in freier Natur in ländlich-ursprünglichen Gegenden bekannt wurde: Gabriele Münter und Wassily Kandinsky. Auf ihren vielen gemeinsamen Reisen hielten sie sich stets am gleichen Ort auf, entwickelten aber doch ganz unterschiedliche Schwerpunkte in ihren Werken. In enger Zusammenarbeit mit anderen Künstler/innen wurden die beiden zu wichtigen Impulsgebern des "Blauen Reiters" - ein spannender Einblick in die Strömung des Expressionismus
Bis heute stimulieren üppig gedeckte Tafeln, überquellend mit wohlriechenden Speisen aller Art, angerichtet auf exklusivem Tafelgeschirr und begleitet von delikaten Weinen unsere Sinne. Die Vorstellung davon, was besonders exklusive Küche ausmacht, hat sich dabei im Laufe der Jahrhunderte stark verändert, ebenso die Art und Weise wie Speisen und Getränke dargeboten werden oder die gewünschten Sitten bei Tisch.
Im ersten Teil der Vortragsreihe beginnen wir im Mittelalter. Trotz kirchlicher Speisevorschriften und regelmäßiger Hungersnöte infolge von Missernten ist v.a. das Spätmittelalter eine Zeit kulinarischen Aufschwungs. Mit Beginn der Neuzeit treffen wir auf erste ausgefeilte Tafelzeremonielle und bislang ungekannte Genüsse aus der Neuen Welt wie z.B. Schokolade.
Den barocken Tafelfreuden ist der zweite Teil gewidmet. Im 17. Jahrhundert wird die Haute Cuisine im modernen Sinne geboren, wenn auch noch geschmacklich mit recht eigenwilligen Kreationen. Das sinnlichste aller Getränke, der Champagner wird erstmals genossen und bei Petit Soupers geht es jetzt nicht mehr nur um die Befriedigung kulinarischer Sinnesreize.
Französische Revolution und Industrialisierung demokratisieren nicht nur die Haute Cuisine, sie führen auch zur Geburt des Restaurants und zur Einführungen moderner Küchenhilfen wie dem Elektroherd. Im dritten Vortrag setzen wir den Überblick vom 19. ins 20. Jahrhundert fort. Der weltumspannende Handel internationalisiert die Palette der Lebensmittel und durch die ersten italienischen Gastarbeiter werden die Länder nördlich der Alpen erstmals mit Pizza und Eiscreme bekannt gemacht.

freie Plätze Künstlerpaare - Gilbert & George

( Do., 13.1., 19.00 Uhr )

"Two people, but one artist". Seit den 70er-Jahren sind Gilbert & George eine Einheit. Sie machen Kunst wie das Leben ist, nicht für die Galerien oder Museen und ihre Hautevolee, sondern für die Gesellschaft. Eine Devise, die das Künstlerpaar aus London von Anfang an verfolgt hat. Tod, Liebe, Hoffnung, Sex, Religion - ihre Themen verarbeiten sie bildgewaltig, schrill, bunt und doch finden sich dort auch die sensiblen Töne für das Tragische und Ernsthafte. Mittendrin immer wieder sie als sogenannte "Living sculptures".
Wer kennt es nicht, das Bild der Frau, die den Inhalt ihres Nachttopfes scheinbar sorglos auf die Straße einer mittelalterlichen Stadt ausleert. Dieser und anderer Geschichten zur mittelalterlichen Hygiene zwischen Badehaus und "Schißgruob", den gesundheitlichen Folgen und medizinischen Möglichkeiten gehen wir in einem von drei bildreichen und kurzweiligen Vorträgen auf den Grund. Ein weiterer Vortrag beschäftigt sich mit der Gesellschaft in der mittelalterlichen Stadt: Was prägt den Alltag von reichen Fernhändlern? Wie und wo lebt es sich verarmt und ausgestoßen am Rande der Gesellschaft, z.B. als Henker oder Dirne, als Bettler oder Gaukler? Kirchen und Klöster mit ihren reichen Grabmälern und Kunstwerken führen uns in einem dritten Vortrag in die mittelalterliche Frömmigkeit ein. Die oft drastischen Vorstellungen von Fegefeuer und Höllenqualen, die Angst vor einem jederzeit möglich erscheinenden Tod führten zu einer Fülle von Stiftungen zur Jenseitsvorsorge, die heute noch anrühren und bewegen. Gerade das UNESCO Welterbe Regensburg gibt mit seiner heute noch hervorragend erhaltenen Altstadt und spektakulären stadtarchäologischen Erkenntnissen einen außergewöhnlichen Einblick in das mittelalterliche Alltagsleben. Ergänzt werden die Regensburger Befunde durch solche u.a. aus Freiburg, München, Nürnberg, Basel und Zürich.

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