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Hier finden Sie Kunst- und Kulturgeschichte in Form von Seminaren und Vorträgen.

Kommende Kurse

freie Plätze Symbole in der Bildenden Kunst

( ab Di., 20.4., 19.30 Uhr )

Spätestens seit Dan Browns Roman "Sakrileg" ist das Vorhandensein versteckter wie offener Zeichen und Codes in Werken der bildenden Kunst allgemein bekannt. Wer sie entschlüsselt, erfährt viel über den Zeitgeist einer Epoche, über Glaubenswelten und Ängste, über soziales Prestige und Anspruch. In drei Vorträgen spüren wir epochenübergreifend dieser Symbolsprache in Bildern des Mittelalters bis ins 18. Jahrhundert nach und erschließen so die oft geheimnisvollen Bildinhalte:
- Akelei und Stieglitz: Pflanzen und Tiere in der spätmittelalterlichen Tafelmalerei
- Dolch und Diadem: Waffen und Schmuck in der Porträtmalerei
- Stundenglas und Totenschädel: Zeichensprache der Stillleben
Niki de Saint-Phalles voluminöse, farbintensive Frauenfiguren erscheinen als schierer Inbegriff von Weiblichkeit - doch sie sind weit mehr als das! Die sogenannten "Nanas" sind Schlüsselwerke der Künstlerin und offenbaren im Kontext ihres Entstehens den Facettenreichtum des biografisch geprägten Schaffens. Gemeinsam begeben wir uns auf die Spuren dieser Pionierin der emanzipierten Kunst und betrachten ihre spannende, auch tragische Lebensgeschichte, ohne die ihre Arbeit nicht zu denken ist. Zusammen mit ihrem Lebensgefährten, dem Bildhauer und Meister der Kinetik Jean Tinguely, schuf sie populäre Projekte wie den "Tarot-Garten" in der Toskana - eine originelle Symbiose dieses leidenschaftlichen Künstlerpaares.
Ein Künstlerpaar, deren Namen man gemeinhin in einem Atemzug nennt und die allein durch die Tatsache, dass beide an exakt demselben Tag geboren sind, wie eine unzertrennliche Einheit wirken: Christo und Jeanne-Claude. Berühmt wurden sie vor allem durch ihre gemeinschaftlichen Verpackungs-Projekte wie z.B. der gigantischen Verhüllung des Berliner Reichstags im Jahr 1995. Darüber hinaus lassen sich jedoch individuelle Schöpfungen entdecken, in denen das Potenzial des Einzelnen spürbar wird.

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Als die Kunst des Rokoko um die Mitte des 18. Jahrhunderts ihren Höhepunkt erreicht hat, beginnt eine Phase des radikalen künstlerischen Umbruchs. Die Entdeckung und archäologische Erforschung der römischen Städte Herculaneum und Pompeji sowie erste Bildungsreisen nach Griechenland führen zu einem erneuten Studium der antiken Kunst. Die in dieser Kunst wahrgenommene "edle Einfalt und stille Größe" wird von vielen als eine wohltuende, notwendige Ablösung der als degeneriert empfundenen Kunst des Barock und Rokoko gesehen. Diese - nach der Renaissance - zweite Hinwendung zur antiken Kunst wird durch die rationale Philosophie der Aufklärung noch verstärkt. Die Romantik hingegen entsteht ihrerseits als Gegenbewegung auf diese Entwicklung. Nicht die Vernunft, sondern das individuelle Gefühl, das Mysteriöse, Seltsame und Schreckliche aber auch vergangene Welten wie das Mittelalter stehen hier im Zentrum des künstlerischen Interesses. Diese künstlerische Vielfältigkeit im Zeitraum von etwa 1750 bis etwa 1820/30 ist Gegenstand dieses Seminars.
Diego Rivera, einer der berühmtesten modernen Freskenmaler Mexikos, schuf Wandgemälde von riesigem Ausmaß. Das Werk von Frida Kahlo ist eher durch kleine Formate geprägt. Während seine Arbeiten unzählige Menschen bevölkern und die Gesellschaft abbilden, konzentrierte sich die Malerin stark auf sich selbst und stand in einer immerwährenden Reflexion ihrer Persönlichkeit. Trotz der Unterschiedlichkeit ihrer Arbeit waren die beiden eines der schillerndsten Paare der Kunstgeschichte. Verheiratet, geschieden, erneut verheiratet - Gefühlschaos, Leid aber auch eine unbändige Lebenslust prägten ihr Leben. Ein spannender Ausflug in die Bilderwelten Mexikos und in eine unkonventionelle Liebesgeschichte.

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Neues Internetportal „Migration und Gesundheit“

Das Bundesministerium für Gesundheit bringt neues Internetportal https://www.migration-gesundheit.bund.de/de/startseite/ an den Start.

Es richtet sich an:

  • Migrantinnen und Migranten
  • haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Zugewanderte nach ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen.

Es hilft, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen in mehreren Sprachen zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Gesundheitswesen
  • Gesundheit und Vorsorge
  • Pflege
  • Sucht und Drogen

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