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Kursbereiche >> Gesellschaft >> 1700 Jahre jüdische Geschichte

Kommende Kurse

Wir ziehen Bilanz und blicken nach vorn: Was bedeutet es heute, jüdisch zu sein? Wieso bleibt die Lebenswirklichkeit von Jüdinnen und Juden in Deutschland abseits von Holocaustgedenken im öffentlichen Diskurs oftmals auf der Strecke? Welche Möglichkeiten gibt es, dem wachsenden Antisemitismus zu begegnen? Hat das Festjahr dazu beigetragen, jüdisches Leben in Deutschland dauerhaft sichtbarer zu machen?
Mit unseren Gästen aus Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft kommen wir zu diesen Fragen ins Gespräch und blicken auf das Jubiläumsjahr zurück. Seien Sie dabei und bringen Sie Ihre Fragen in die Diskussion ein!

freie Plätze Der 9. November 1938 in Regensburg

( Do., 4.11., 19.00 Uhr )

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in vielen Städten und Gemeinden des "Deutschen Reichs" jüdische Geschäfte zerstört, Synagogen in Brand gesetzt und jüdische Bürgerinnen und Bürger verhaftet. Auch vor Regensburg machte der Terror nicht Halt. Von langer Hand vorbereitet wurden in der sog. "Reichskristallnacht" die Synagoge in der Schäffnerstraße, heute Am Brixnerhof, verbrannt, die Juden auf die Straße getrieben, die jüdischen Geschäfte von SS, SA und NSKK demoliert und geplündert. Die jüdische Bevölkerung wurde auf den Polizeirevieren am Jakobstor und am Minoritenweg gefangen gehalten. In diesem Vortrag zeichnet Rainer Ehm die Ereignisse des 9. November 1938 in Regensburg nach.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurden in vielen Städten und Gemeinden des "Deutschen Reichs" jüdische Geschäfte zerstört, Synagogen in Brand gesetzt und jüdische Bürgerinnen und Bürger verhaftet. Auch vor Regensburg machte der Terror nicht Halt. Von langer Hand vorbereitet wurden in der sog. "Reichskristallnacht" die Synagoge in der Schäffnerstraße, heute Am Brixnerhof, verbrannt, die Juden auf die Straße getrieben, die jüdischen Geschäfte von SS, SA und NSKK demoliert und geplündert. Die jüdische Bevölkerung wurde auf den Polizeirevieren am Jakobstor und am Minoritenweg gefangen gehalten. In diesem Vortrag zeichnet Rainer Ehm die Ereignisse des 9. November 1938 in Regensburg nach.

freie Plätze Stolpersteine - mehr als Steine

( Mi., 27.10., 16.30 Uhr )

Seit 2006 gibt es sie auch in den Straßen Regensburgs - Stolpersteine. Als Kunstprojekt von Gunter Demnig ins Leben gerufen, erinnern diese Steine an jene Mitbürger, die aufgrund nationalsozialistischer Ideologie aus politischen, religiösen oder ethnischen Gründen verschleppt, inhaftiert und ermordet wurden. Zum Gedenken an die jüdischen Opfer begeben Sie sich mit Ulrich Fritsch in der Innenstadt auf eine Spurensuche.
Thomas Muggenthaler hat auf seiner Spurensuche in Paris Zeitzeugen getroffen, die in und nach der Zeit des Nationalsozialismus nach Paris emigriert sind. In seinen Audiobeiträgen lässt Thomas Muggenthaler die Zeitzeugen selbst zu Worten kommen und versucht ihre Lebenswege nachzuzeichnen.

auf Warteliste Regensburg im Nationalsozialismus

( Sa., 13.11., 14.00 Uhr )

Nicht nur durch Erzählungen, sondern auch mit historischen Fotos und Kartenmaterial wird die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in Regensburg lebendig und anschaulich. An mehreren Stationen in der Altstadt gehen Sie auf Spurensuche. Auch die Randbezirke, speziell die damals neu entstandenen Stadtteile, werden ausführlich angesprochen. Die Führung beschränkt sich nicht nur auf die zwölf Jahre brauner Herrschaft, sondern gibt auch Einblick in die Entstehung der NSDAP am Ort in den frühen 20er Jahren und den Umgang mit jener Zeit nach 1945.

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Im Laufe der mehr als 1000-jährigen Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg hat es hier mehrere Begräbnisplätze gegeben. Seit Kurzem hat auch der Friedhof auf dem Dreifaltigkeitsberg eine jüdische Abteilung. Nach wie vor genutzt wird jedoch auch der im 19. Jahrhundert angelegte Jüdische Friedhof an der Schillerstraße, den Sie bei dieser Führung besuchen. Da jüdische Gräber für die Ewigkeit gedacht sind, umfasst dieser Friedhof heute Gräber aus mehr als 150 Jahren, die oft auch die wechselnden Zeitumstände widerspiegeln.
Die drei Wochen nach dem Judenpogrom durchgeführte Zerstörung des Alten Jüdischen
Friedhofs vor dem Peterstor führte zur Verschleppung von jüdischen Grabsteinen aus dem
Friedhof und zur Aufstellung als "Siegeszeichen" innerhalb des Stadtgebiets Regensburg. Teilweise wurden die Grabsteine auch als kostenloses Baumaterial verwertet. Diesen Spuren soll im wahrsten Sinne des Wortes "nachgegangen" werden.

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E-Mail: service.vhs@regensburg.de

 

 

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Programmbereichsleitung Gesundheit


Marlene Wedl

Telefon: 0941 507-1435
E-Mail: wedl.marlene@regensburg.de

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Unser Förderverein – machen Sie mit!

Der Förderverein "Wissen und mehr" der Volkshochschule engagiert sich für Bildungsgerechtigkeit und hilft beispielsweise dabei, Schulabschlüsse nachzuholen. Wenn Sie die Arbeit der vhs gut finden, gerne unsere Angebote nutzen, dann freuen wir uns, wenn Sie im Förderverein mitmachen. Gleichzeitig können Sie vergünstigt an Veranstaltungen und Kursen teilnehmen.

Weitere Informationen finden Sie hier oder rufen Sie uns einfach an unter der 0941 / 507-1432




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3G-Regel: Das gilt nun an der Volkshochschule Regensburg

Bitte bringen Sie einen Nachweis (getestet, genesen, geimpft) zu ihren Kursen mit.


Online (weiter-)lernen mit der vhs.cloud - Infos für Kursleiterinnen und Kursleiter

Wir freuen uns, wenn Sie als Kursleiterin und Kursleiter Interesse haben, das Online-Netzwerk...

vhs.cloud - der Lernraum der Zukunft zum Mitgestalten

Induktive Höranlage – jetzt auch bei uns!

Durch die Förderung des Bayerischen Volkshochschulverbandes konnten wir eine induktive Höranlage...


Miteinander tanzen und Barrieren abbauen

Kooperation zwischen vhs und Offenen Hilfen Lappersdorf


Förderung durch Krankenkassen

In den Bereichen Bewegung, Entspannung und Stressbewältigung kann die Teilnahme an bestimmten Kursen von den Gesetzlichen Krankenkassen gemäß §20 SGB V gefördert werden. 

Weitere Informationen >>>

Hier finden Sie das aktuelle Programm von Frauenintegration durch Sport

Neues Internetportal „Migration und Gesundheit“

Das Bundesministerium für Gesundheit bringt neues Internetportal https://www.migration-gesundheit.bund.de/de/startseite/ an den Start.

Es richtet sich an:

  • Migrantinnen und Migranten
  • haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die Zugewanderte nach ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen.

Es hilft, sich mit dem Gesundheitswesen in Deutschland vertraut zu machen und beantwortet Fragen in mehreren Sprachen zu folgenden Schwerpunktthemen:

  • Gesundheitswesen
  • Gesundheit und Vorsorge
  • Pflege
  • Sucht und Drogen

Kontakt und Anmeldung

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Haidplatz 8
93047 Regensburg

Tel.: 0941 507-2433
Fax: 0941 507-4439 

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Thon-Dittmer-Palais, Haidplatz 8:

Montag bis Mittwoch monday to wednesday
10 bis 12 Uhr und 13.30 bis 16 Uhr 

Donnerstag thursday
geschlossen - closed

Freitag friday
10 bis 12 Uhr

BiC BildungsCenter im KÖWE, Dr.-Gessler-Str. 47, 1. OG (Raum A):

Donnerstag thursday 
10 bis 13 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr

 

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