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freie Plätze Die Westnerwacht

( So., 29.4., 14.00 Uhr )

Die Westnerwacht, zwischen Weißgerbergraben und ehemaliger Stadtmauer gelegen, ist für die Verhältnisse der Regensburger Altstadt ein relativ neues Viertel, das im Mittelalter entstand und erst um 1300, im Zuge der zweiten Stadterweiterung, in die Befestigungsanlagen und somit in die Stadt einbezogen wurde. Seit dieser Zeit hat sie eine wechselvolle Geschichte erlebt: Zunächst aufblühender Stadtteil an der Handelsstraße in Richtung Nürnberg, in dem sich bedeutende Handelshäuser und neue Klöster ansiedelten, verlor sie seit dem Ende des Mittelalters, als sich der Durchgangsverkehr zunehmend auf das nördliche Donauufer verlagerte, ihre Attraktivität und geriet ins Abseits. Seitdem ist die Westnerwacht bis ins 20. Jahrhundert mehr von bescheidenen, kleinteiligen Strukturen, von der Anwesenheit von Handwerkern und Stadtbauern geprägt gewesen.
Was hätte wohl Émile Zola geschrieben, wenn er die Veränderungen im ehem. städtischen Schlachthofareal Regensburg erlebt hätte? Hätte er seine Helden, wie damals in den Les Halles von Paris, noch eintauchen lassen können, in ein impressionistisches Milieu aus Einzelhandel, Verarbeitungshallen, Gastronomie, markanter Gerüche und Geräusche?
Kein Zweifel, der Bau des städtischen Schlachthofs im Jahr 1888 und die Eröffnung des Luitpoldhafens 1906 markierten Meilensteine der Industrialisierung der Gründerzeit in Regensburg.
Doch es hat sich viel verändert seit damals. Was ist geblieben von der faszinierenden Zollingerhalle? Wo knurrte der Bauch von Regensburg und wo wurde er satt? Gibt es noch „Überlebende“ der Fleischverarbeitungskultur, dem Wohlstandsartikel der Regensburger? Was erleben und sehen die Menschen heute zwischen Donaulände, Marinaforum, Wohn- und Dienstleistungsgebäuden?
Während diesem historisch-kulturellem Stadtteilspaziergang hat auch kritischer Austausch zum Strukturwandel Platz, Höhepunkt ist ein Besuch bei der Fa. Salami Riedel.
Wie ihr Gegenstück im Westen gehört auch die Ostnerwacht zu den "Neubaugebieten" der Regensburger Altstadt. Entstanden im Zuge der "zweiten Stadterweiterung" bot sie all denen Platz, die die "Metropole des Mittelalters" zu Zeiten ihres Glanzes immer weiter anwachsen ließen: nachgeborenen Söhnen reicher Patrizier, neugegründeten geistlichen Orden, Handwerkern, Kleinbauern und vielen anderen mehr. Bei einem Rundgang im Viertel lässt sich erkennen, welchen Transformationsprozessen die Altstadt in der Gegenwart ausgesetzt ist. Altstadt zwischen Konservierung und Innovation: Dafür ist die Ostnerwacht ein echtes Lehrbeispiel.
Der Regensburger Stadtteil Burgweinting gilt Vielen immer noch als reines Baugebiet und Durchfahrtstraße ins Stadtzentrum. Wieviel abwechslungsreiche Natur und welche Vielzahl an historischen Plätzen sich rund um das alte Dorf und im Weintinger Hölzl verbergen, zeigt die herbstliche Wanderung mit der Ortshistorikerin Katharina Lenz. Durch den Aubachpark samt Biberburgen geht es zum Scheinflugplatz aus dem zweiten Weltkrieg, über vorgeschichtliche Bodendenkmäler bis zum versteckten Schlösschen Höfling. Die Teilnehmer werden Altstraßen und Steinbrüche im Wald entdecken und das Wachstum des alten Dorfes zum modernen Stadtteil mit neuen Augen wahrnehmen. Achtung: Festes Schuhwerk ist notwendig, da die Wanderung teilweise abseits der ausgewiesenen Wege stattfindet.
Alois Zorzi, gebürtiger Regensburger, zeigt in diesem stimmungsvollen Diavortrag, seine Sicht auf unsere Stadt. Sein Anliegen ist die Dokumentation von bewahrter Ursprünglichkeit, von Identität, von Freiraum für Individualität, der in den alteingesessenen Stadtteilen Sallern und Reinhausen bislang noch vorzufinden ist. Seit Jahren befindet sich Regensburg in einem prägnanten Wandlungsprozess, der die Stadt, das Stadtbild, die Stadtteile nachhaltig und vielleicht, oder auch ebenso, seine Bewohner.
Seit geraumer Zeit erfahren die alteingesessenen Stadtteile Sallern und Reinhausen einen stetigen Generationenwechsel. Die urtypischen Objekte, Merkmale, die Identität dieser Stadtteile werden auch im Zuge der Nachverdichtung immer mehr verdrängt und unbeachtet still und bedächtig geraten sie in Vergessenheit, verschwinden dann abrupt und unmerklich.

freie Plätze Galgenberg

( Mi., 16.5., 18.00 Uhr )

Der Galgenberg hat sich erst in den letzten hundert Jahren als Stadtteil Regensburgs entwickelt. Der Spaziergang führt von der Humboldtstraße (Ende der 50er Jahre) zur Otto-Hahn-Straße (ehem. US-Streitkräfte Familienunterkünfte). Weiter durch das neu entstehende Nibelungenkasernenquartier (alte Kasernengebäude der 30er Jahre, neue Gewerbe-, Startup- und Wohnbauten, neue Berufsoberschule BOS, neu angelegte Grünanlage). Dann über das JUZ ARENA, Scaterpark, Bauspielplatz, nach Norden in die Hermann-Geib-Straße, vorbei an der Berufsschule, St. Matthäus, St. Anton, Unterer Katholischer Friedhof und durch das "Il Giardino" (ehem. Wollenschlägergelände) zur Gaststätte Kneitinger Keller/Alte Mälzerei. Evtl. bleibt noch etwas Zeit für eine Einkehr (Bushaltestelle Haydnstr. 6, 11).

freie Plätze Ehemaliges Kasernenviertel

( Mi., 6.6., 18.00 Uhr )

Das Kasernenviertel - namensgebend sind die Kasernenbauten seit Ende des 19. Jahrhunderts - entwickelte sich zwischen der Bahn im Norden und der heutigen Autobahn A3 im Süden zunächst entlang der Landshuterstraße und breitete sich Stück für Stück in alle Richtungen aus.
Wir beginnen an der Landshuterstraße Ecke Bajuwarenstraße mit Blick zum Pürkelgut, Bajuwarenkaserne, ehem. Rafflerkaserne (heutige staatliche Verwaltungen und Polizei) stadteinwärts ehem. Prinz-Leopoldkaserne, Flüchtlingsunterkünfte, Krankenhaus St. Josef, Ostpark, vorbei an beispielhaften Wohnanlagen der 20/30/50er Jahre (Staudinger Block), Hornstr./ Alfons-Auerstr, St. Matthäus, St.Anton. Eventuell bleibt noch Zeit für eine Einkehr in der Gaststätte Antoniushaus.
Burgweinting ist im 20. Jahrhundert vom kleinen Bauerndorf am Rande der Stadt zum größten Regensburger Stadtteil herangewachsen. Der historische Rundgang zeichnet diese rasanten Entwicklung nach und zeigt die Zentren des bäuerlichen Dorflebens zwischen Kirche, Schule und Wirtshaus, mit Mühle großen Gutsbetrieben und kleinen Bauernhöfen. Anhand von alten Ansichten und Lebensgeschichten alteingesessener Burgweintinger wie Neubürger wird erlebbar, wie sich die Lebensumstände in den letzten 100 Jahren verändert haben. Gemeinsam geht es auf die Suche nach verschwundenen Baudenkmälern. Auch die Umstände der Eingemeindung 1977 und Ergebnisse des Baubooms werden in dem Rundgang deutlich.
Fast in Vergessenheit geraten, lässt sich die große Bedeutung, die der Vitusbach für die Entwicklung Kumpfmühls und Regensburgs hatte, heute noch an Straßennamen wie "Am Vitusbach" oder "Am Mühlbach" erkennen. "Heute ein bescheidenes Wässerlein, besaß in früheren Zeiten eine weitaus größere Wasserführung", heißt es in dem Standardwerk "Regensburg" von Karl Bauer. Wir folgen dem Verlauf ab der Quelle in Karthaus Prüll entlang dem meist nicht mehr sichtbaren Weg durch die Stadt bis hin zu seiner früheren Mündung in die Donau. Erfahren Sie Spannendes über seine Geschichte und seine Nutzung.
Historischer Spaziergang in Kumpfmühl-
Führung zum 200-jährigen Stadtteiljubiläum
Im Jahr 1818 wurde Kumpfmühl als erster Stadtteil in Regensburg eingemeindet. Bei dieser Führung durch Kupfmühl bekommen Sie einen Überblick über Entwicklung und Bedeutung des ältesten Stadtteils der Welterbestadt und besuchen auch den Karl-Bauer-Park mit dem
neu sanierten Salettl, dem historischen Gartenhäuschen.

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Bereits begonnene Kurse
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Wer heute von Regensburg in den Stadtteil Burgweinting fährt, sieht es auf den ersten Blick: Die alte Dorfkirche St. Michael und das moderne Pfarrzentrum St. Franziskus (2004) direkt nebeneinander. Wie sich in beiden Gebäuden, in ihrer Architektur und ihrer sakralen Gestaltung über 1.000 Jahre christlicher Glaube abbilden, erläutert die Ortshistorikerin Katharina Lenz in dieser Führung. Darüber hinaus weitet der Stadtteilrundgang den Blick für das gesamte Gemeindeleben in Burgweinting einst und heute: Der rätselhafte, in den 1950er Jahren abgebrochene Judentempel , das Gemeindezentrum der evangelischen Freikirche der Mennoniten und nicht zuletzt die neue evangelisch-lutherische Kirche Maria Magdalena (2009) erzählen spannende Burgweintinger Kirchengeschichten.
Jahrhundertelang war Stadtamhof kein Teil von Regensburg, sondern eine vollkommen selbstständige Stadt. Als solche stand es einerseits auf Grund der Nachbarschaft in enger wirtschaftlicher und kultureller Beziehung zur Reichsstadt, andererseits legte es nachdrücklich Wert auf seine Eigenständigkeit. Gefördert durch politische Umstände erwuchs daraus oft genug eine scharfe Konkurrenz der beiden Städte. Die Führung geht dieser wechselvollen Geschichte zwischen Selbstständigkeit und Beeinflussung nach, deren sichtbare Spuren sich in der Bautätigkeit und im Stadtbild niedergeschlagen haben, und zeichnet ein Bild der politischen, wirtschaftlichen und religiös-kirchlichen Aspekte der Geschichte Stadtamhofs.

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