Programmbereich Gesellschaft

Kommende Kurse

Die Ausgrabungen beim ehemaligen Gasthaus "Zum Goldenen Bock" brachten eine Reihe von Erkenntnissen zur römischen Besiedlung, der mittelalterlichen Wirtshausgeschichte, zu Handwerken, dem mittelalterlichen Alltag und der Baugeschichte des Anwesens an den Tag.
Sie besichtigen in der "Klösterl-Ausstellung" zwei Vitrinen mit mittelalterlichen und 1800 Jahre alten Schätzen, eine über 6 Meter tiefe Latrine, eine Römermauer sowie eine Schwarzküche. Funde, Text- und Bildtafeln, eine mittelalterliche Speisekarte, Repliken zum Anfassen sowie 2000 Jahre alte Gebäudereste machen die Führung lebendig und anschaulich.
Im Laufe der mehr als 1000-jährigen Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg hat es hier mehrere Begräbnisplätze gegeben. Seit Kurzem hat auch der Friedhof auf dem Dreifaltigkeitsberg eine jüdische Abteilung. Nach wie vor genutzt wird jedoch auch der im 19. Jahrhundert angelegte Jüdische Friedhof an der Schillerstraße, den Sie bei dieser Führung besuchen. Da jüdische Gräber für die Ewigkeit gedacht sind, umfasst dieser Friedhof heute Gräber aus mehr als 150 Jahren, die oft auch die wechselnden Zeitumstände widerspiegeln.

fast ausgebucht Regensburg und die Pest

( Do., 1.7., 17.00 Uhr )

Schon im Mittelalter litten die Menschen unter Pandemien wie Pest, Cholera und Typhus. Die Dreifaltigkeitskirche erinnert an einen der schweren Pestausbrüche in Regensburg.
Von einem der schönsten Aussichtspunkte auf die Stadt, vom Dreifaltigkeitsberg aus, erfahren Sie mehr über die schreckliche Geißel der Beulenpest. Erzählungen von den Pestinhöfen, den Pestärzten, die Auswirkungen auf das Leben in der Stadt und dem Bau der Dreifaltigkeitskirche nach der letzten großen Pest.
Die kleine Donauinsel der Familie Fischer aus Ludwig Bemelmans Roman "The Blue Danube" (New York 1945) können wir im Laufe dieser Führung leider nicht besichtigen – auch einen Biergarten "Zur blauen Donau" gab und gibt es unter diesem Namen in Regensburg nicht, auch wenn man ihn zu erkennen glaubt. Aber das Regensburg des "Stolz", der "Umlaufs" und "Nebenzahls", des "Gauleiters" und seiner Helfershelfer können wir lebendig werden lassen.
Die Stadtführung will die Zeitereignisse in Regensburg während der nationalsozialistischen Herrschaft (teils auch davor und danach) an den Orten der Geschichte in Erinnerung rufen – nicht nur durch mündlichen Bericht, sondern auch mit historischen Fotos und Dokumenten.
Jahrhundertelang waren die öffentlichen Straßen und Plätze nicht wie im heutigen Sinn "befestigt", erst im 20. Jahrhundert wurden technische Neuerungen im Straßenbau eingesetzt - Makadam- und Teerbeläge - die in Herstellung und Unterhalt günstiger waren.
Ab den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts begann eine "Renaissance" des Naturstein-Straßenbelags - ausgelöst durch die Altstadtsanierung, die Verkehrsberuhigung und durch einen bundesweit beachteten Architekten-Wettbewerb zur "Gestaltung von Straßen und Plätzen der Regensburger Altstadt".
Als Ergebnis dieses Wettbewerbs sind Gestaltungsprinzipien formuliert worden, die von der Stadtverwaltung auch heute bei Umbau / Umgestaltung von Straßen und Plätzen in der Altstadt angewendet werden.
Fast in Vergessenheit geraten, lässt sich die große Bedeutung, die der Vitusbach für die Entwicklung Kumpfmühls und Regensburgs hatte, heute noch an Straßennamen wie "Am Vitusbach" oder "Am Mühlbach" erkennen. "Heute ein bescheidenes Wässerlein, besaß in früheren Zeiten eine weitaus größere Wasserführung", heißt es in dem Standardwerk "Regensburg" von Karl Bauer. Wir folgen dem Verlauf ab der Quelle in Karthaus Prüll entlang dem meist nicht mehr sichtbaren Weg durch die Stadt bis hin zu seiner früheren Mündung in die Donau. Erfahren Sie Spannendes über seine Geschichte und seine Nutzung.
Der Bau des städtischen Schlachthofs im Jahr 1888 und die Eröffnung des Luitpoldhafens 1906 markierten Meilensteine der Industrialisierung der Gründerzeit in Regensburg.
Seit damals hat sich viel verändert. Was ist geblieben von der faszinierenden Zollingerhalle? Wo knurrte der Bauch von Regensburg und wo wurde er satt? Gibt es noch „Überlebende“ der Fleischverarbeitungskultur, dem Wohlstandsartikel der Regensburger? Was erleben und sehen die Menschen heute zwischen Donaulände, Marinaforum, Wohn- und Dienstleistungsgebäuden?
Während diesem historisch-kulturellem Stadtteilspaziergang hat auch kritischer Austausch zum Strukturwandel Platz. Abschließender Höhepunkt ist ein Besuch bei der Fa. Salami Riedel.

freie Plätze Kunst auf dem Campus

( Sa., 3.7., 15.00 Uhr )

Wir sind ständig von Kunstwerken umgeben - manchmal sogar ohne es zu merken! Der Campus der Universität Regensburg ist dafür ein hervorragendes Beispiel. Über 120 Werke von Wandgemälden über Großplastiken bis hin zu Grafik, vielfach unter der gesetzlichen Vorgabe von "Kunst am Bau" entstanden, befinden sich im öffentlichen Raum sämtlicher Fakultäten inklusive Fachhochschule und Universitätsklinikum. "Man erblickt nur, was man schon weiß und versteht" - diese vielfach zitierten Worte Goethes wollen wir uns zu Herzen nehmen, einmal genauer hinsehen und auf Erkundungstour gehen. Eine gute Gelegenheit, das Areal mit ganz anderen Augen zu sehen!
Sie entdecken die Stadt mit einem neuen Blick: Alte und neue Schriften an Fassaden im Stadtbild und in Innenhöfen erzählen Geschichten der jeweiligen Zeit.
Lassen Sie sich vom Regensburger Kalligrafen Johann Maierhofer in die wunderbare Welt der Buchstaben entführen und erleben Sie alte und neue Zeugnisse von Buchstabeninterpretationen.

freie Plätze Vom Salzstadel zum Neupfarrplatz

( Fr., 23.7., 16.00 Uhr )

Bei diesem Spaziergang durch die Altstadt wird Ihnen der Referent an ausgewählten Beispielen zeigen, wie unterschiedlich "zeitgenössische Architektur" zwischen 1945 und 1990 gestaltet sein kann - abhängig u.a. von der Lage, Funktion, städtebaulicher Nachbarschaft, Technik, Material - und wie Bauherren und Architekten gemeinsam Lösungen gefunden haben. (6 Objekte rund ums Alte Rathaus)

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Kurs abgeschlossen Wolkenkratzer des Mittelalters

( Mi., 16.6., 17.00 Uhr )

In der Architektur strebte die reiche Bürgerschaft der Stadt im Mittelalter hoch hinaus. Dadurch entstanden in dieser Zeit nördlich der Alpen ca. 60 einzigartige Haus- oder Geschlechtertürme. Auf dem Rundgang durch die Altstadt erfahren Sie mehr über die reiche Kaufmannschaft und den Zweck ihrer Turmbauten. Dabei werden Sie auch unbekanntere Türme kennenlernen, die manchmal nur noch im Kern erhalten sind.

Kurs abgeschlossen Regensburg im Nationalsozialismus

( Mi., 16.6., 18.00 Uhr )

Nicht nur durch Erzählungen, sondern auch mit historischen Fotos und Kartenmaterial wird die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in Regensburg lebendig und anschaulich. An mehreren Stationen in der Altstadt gehen Sie auf Spurensuche. Auch die Randbezirke, speziell die damals neu entstandenen Stadtteile, werden ausführlich angesprochen. Die Führung beschränkt sich nicht nur auf die zwölf Jahre brauner Herrschaft, sondern gibt auch Einblick in die Entstehung der NSDAP am Ort in den frühen 20er Jahren und den Umgang mit jener Zeit nach 1945.
Die Fahrt beginnt am Walhallabockerl in Stadtamhof und führt, der alten Bahntrasse folgend, nach Donaustauf. Dabei verfolgen Sie die noch vorhandenen Spuren der Bockerlbahn und erfahren interessante Geschichten zur ehemaligen Walhallabahn. Die Rückkehr muss selbst organisiert werden und kann entweder mit dem Walhallaschiff (Abfahrt: Donaustauf, 16.00 Uhr; auf eigene Kosten) oder wieder mit dem Rad (Donauradweg) erfolgen.
Noch heute zählt das Gebiet zwischen Wittelsbacher-, Dechbettener- und Prüfeningerstraße zu einer dynamischen und pittoresken Besonderheit der Stadtbau- und Kulturgeschichte Regensburgs. Während der Onlineführung entdecken Sie nicht nur Stadtvillen der historistischen Epoche, kleine, verwunschene Gartenpavillone und Mietshäuser der Neorenaissance, sondern blicken auch hinter die Zäune. Ein mächtiger Steinbrunnentrog von 1591 erzählt tragische Geschichten von der einstigen Köpfstadt an der Dechbettner Straße und im Gärtnerhaus des Dörnbergpalais arbeiten Kollegen vom Tatortprofessor Börne. Lassen Sie sich überaschen, was sich im Inneren Westen alles verbirgt.

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Telefon: 0941 507-2439
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Donnerstag thursday

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  • ab Montag 14.6. ist der Serviceschalter im Thon-Dittmer-Palais wieder für persönliche Anmeldungen geöffnet, zusätzlich auch am Donnerstag 17.6. von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr.
  • Die Mitarbeiterinnen am Service-Schalter im Köwe, der immer Donnerstag geöffnet ist, sind dort ab dem 24.6. wieder persönlich anzutreffen.

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