Programmbereich Gesellschaft

Kommende Kurse

auf Warteliste 250 Jahre Freimaurer in Regensburg

( Fr., 8.10., 16.00 Uhr )

"Freimaurer": Der Begriff klingt für viele auch heute noch mystisch, dunkel und geheimnisvoll. Scheut da jemand das Tageslicht und hat etwas zu verbergen? Ganz im Gegenteil: Seitdem es Freimaurer gibt, sind sie in erster Linie höchst positiven Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit verpflichtet. Diese Ideale stammen aus ihrer Entstehungszeit, der Epoche der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert - ein Zusammenhang, den man auch und gerade am Beispiel Regensburg in geradezu mustergültiger Weise studieren kann. In den 250 Jahren, die seit der Gründung der ersten Freimaurer-Loge in Regensburg vergangen sind, ist ihre wechselvolle Geschichte immer auch ein Spiegel der Stadtgeschichte geblieben.

freie Plätze Auf den Spuren Regensburger Frauen

( Fr., 8.10., 16.00 Uhr )

Wer hat noch nicht von den starken Frauen Regensburgs gehört? Margarete Runtinger führte bereits im Spätmittelalter selbständig ein großes Handelshaus und bewies kaufmännischen Sachverstand oder Johanna und Luise Händlmeier, die mit süßem Senf internationale Bekanntheit erlangten.
Irmi Kurz wandelt mit Ihnen auf den Spuren von erfolgreichen und engagierten Frauen der Regensburger Geschichte.
Römische Kultur und Zivilisation bestimmten über mehrere Jahrhunderte das Geschehen am nördlichsten Punkt der Donau.
Wie sah der Alltag der Menschen im Castra Regina aus? Bei einem Rundgang durch die römische Abteilung des Historischen Museums der Stadt wird die Vergangenheit lebendig. Die Funde aus einer mehr als 1500 Jahre zurückliegenden Zeit berichten über das Leben der Menschen, ihre Probleme, ihren Glauben und ihre Freuden.
Über die Geschichte Regensburgs und über die Altstadt Regensburgs kann man jede Menge Bücher lesen. Was Sie aber wissen müssen, um das Gefühl zu haben, dass man "dazugehört" in dieser Stadt, erfahren Sie bei dieser Führung.

freie Plätze Johannes Kepler und Regensburg

( So., 10.10., 14.00 Uhr )

Am 27. Dezember 2021 jährt sich der Geburtstag von Johannes Kepler zum 450. Mal. Der berühmte Mathematiker und Astronom stand auch mit Regensburg in enger Verbindung. Regensburg war für ihn nicht nur der Ort, an dem er gute Bekannte hatte und den er deshalb von Zeit zu Zeit aufsuchte; Regensburg war für den Protestanten, in den unruhigen Zeiten der Gegenreformation immer wieder eine Art Raum des Rückzugs und der Sicherheit, wenn ihm und seiner Familie anderswo akute Gefahr drohte. Er ist heute der prominenteste Vertreter der großen Zahl von protestantischen Exulanten, die seinerzeit aus Glaubensgründen nach Regensburg kamen. Erfahren Sie bei der Führung mehr über den Gelehrten und Regensburg in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

freie Plätze Vom Salzstadel zum Neupfarrplatz

( Fr., 15.10., 16.00 Uhr )

Bei diesem Spaziergang durch die Altstadt wird Ihnen der Referent an ausgewählten Beispielen zeigen, wie unterschiedlich "zeitgenössische Architektur" zwischen 1945 und 1990 gestaltet sein kann - abhängig u.a. von der Lage, Funktion, städtebaulicher Nachbarschaft, Technik, Material - und wie Bauherren und Architekten gemeinsam Lösungen gefunden haben. (6 Objekte rund ums Alte Rathaus)

freie Plätze Thurn und Taxis in Regensburg

( Sa., 16.10., 14.00 Uhr )

Seit 1748 residieren die Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg. In all der Zeit haben sie sich hier nachhaltig bemerkbar gemacht - in Politik und Gesellschaft, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur. Von Anfang an sind sie dabei auf ihre Weise im Grunde konkurrenzlos gewesen. Als sie hierher berufen wurden und das Amt des kaiserlichen Gesandten am Immerwährenden Reichstag übernahmen, war die mittelalterliche Blütezeit der Stadt längst vorbei; in eher bescheidenen, provinziellen Verhältnissen war das "Kontrastprogramm", das der fürstliche Hof bot, entsprechend glanzvoll. So konnten sich die Thurn und Taxis unumstritten an die Spitze des gesellschaftlichen Lebens in Regensburg setzen.
Jahrhundertelang waren die öffentlichen Straßen und Plätze nicht wie im heutigen Sinn "befestigt", erst im 20. Jahrhundert wurden technische Neuerungen im Straßenbau eingesetzt - Makadam- und Teerbeläge - die in Herstellung und Unterhalt günstiger waren.
Ab den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts begann eine "Renaissance" des Naturstein-Straßenbelags - ausgelöst durch die Altstadtsanierung, die Verkehrsberuhigung und durch einen bundesweit beachteten Architekten-Wettbewerb zur "Gestaltung von Straßen und Plätzen der Regensburger Altstadt".
Als Ergebnis dieses Wettbewerbs sind Gestaltungsprinzipien formuliert worden, die von der Stadtverwaltung auch heute bei Umbau / Umgestaltung von Straßen und Plätzen in der Altstadt angewendet werden.
Fast in Vergessenheit geraten, lässt sich die große Bedeutung, die der Vitusbach für die Entwicklung Kumpfmühls und Regensburgs hatte, heute noch an Straßennamen wie "Am Vitusbach" oder "Am Mühlbach" erkennen. "Heute ein bescheidenes Wässerlein, besaß in früheren Zeiten eine weitaus größere Wasserführung", heißt es in dem Standardwerk "Regensburg" von Karl Bauer. Wir folgen dem Verlauf ab der Quelle in Karthaus Prüll entlang dem meist nicht mehr sichtbaren Weg durch die Stadt bis hin zu seiner früheren Mündung in die Donau. Erfahren Sie Spannendes über seine Geschichte und seine Nutzung.

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Bereits begonnene Kurse
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Noch heute zählt das Gebiet zwischen Wittelsbacher-, Dechbettener- und Prüfeningerstraße zu einer dynamischen und pittoresken Besonderheit der Stadtbau- und Kulturgeschichte Regensburgs. Während der Onlineführung entdecken Sie nicht nur Stadtvillen der historistischen Epoche, kleine, verwunschene Gartenpavillone und Mietshäuser der Neorenaissance, sondern blicken auch hinter die Zäune. Ein mächtiger Steinbrunnentrog von 1591 erzählt tragische Geschichten von der einstigen Köpfstadt an der Dechbettner Straße und im Gärtnerhaus des Dörnbergpalais arbeiten Kollegen vom Tatortprofessor Börne. Lassen Sie sich überaschen, was sich im Inneren Westen alles verbirgt.
Die Fahrt beginnt am Walhallabockerl in Stadtamhof und führt, der alten Bahntrasse folgend, nach Donaustauf. Dabei verfolgen Sie die noch vorhandenen Spuren der Bockerlbahn und erfahren interessante Geschichten zur ehemaligen Walhallabahn. Die Rückkehr muss selbst organisiert werden und kann entweder mit dem Walhallaschiff (Abfahrt: Donaustauf, 16.00 Uhr; auf eigene Kosten) oder wieder mit dem Rad (Donauradweg) erfolgen.

Kurs abgeschlossen Regensburg im Nationalsozialismus

( Mi., 16.6., 18.00 Uhr )

Nicht nur durch Erzählungen, sondern auch mit historischen Fotos und Kartenmaterial wird die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs in Regensburg lebendig und anschaulich. An mehreren Stationen in der Altstadt gehen Sie auf Spurensuche. Auch die Randbezirke, speziell die damals neu entstandenen Stadtteile, werden ausführlich angesprochen. Die Führung beschränkt sich nicht nur auf die zwölf Jahre brauner Herrschaft, sondern gibt auch Einblick in die Entstehung der NSDAP am Ort in den frühen 20er Jahren und den Umgang mit jener Zeit nach 1945.

Kurs abgeschlossen Wolkenkratzer des Mittelalters

( Mi., 16.6., 17.00 Uhr )

In der Architektur strebte die reiche Bürgerschaft der Stadt im Mittelalter hoch hinaus. Dadurch entstanden in dieser Zeit nördlich der Alpen ca. 60 einzigartige Haus- oder Geschlechtertürme. Auf dem Rundgang durch die Altstadt erfahren Sie mehr über die reiche Kaufmannschaft und den Zweck ihrer Turmbauten. Dabei werden Sie auch unbekanntere Türme kennenlernen, die manchmal nur noch im Kern erhalten sind.
Die kleine Donauinsel der Familie Fischer aus Ludwig Bemelmans Roman "The Blue Danube" (New York 1945) können wir im Laufe dieser Führung leider nicht besichtigen – auch einen Biergarten "Zur blauen Donau" gab und gibt es unter diesem Namen in Regensburg nicht, auch wenn man ihn zu erkennen glaubt. Aber das Regensburg des "Stolz", der "Umlaufs" und "Nebenzahls", des "Gauleiters" und seiner Helfershelfer können wir lebendig werden lassen.
Die Stadtführung will die Zeitereignisse in Regensburg während der nationalsozialistischen Herrschaft (teils auch davor und danach) an den Orten der Geschichte in Erinnerung rufen – nicht nur durch mündlichen Bericht, sondern auch mit historischen Fotos und Dokumenten.
Im Laufe der mehr als 1000-jährigen Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg hat es hier mehrere Begräbnisplätze gegeben. Seit Kurzem hat auch der Friedhof auf dem Dreifaltigkeitsberg eine jüdische Abteilung. Nach wie vor genutzt wird jedoch auch der im 19. Jahrhundert angelegte Jüdische Friedhof an der Schillerstraße, den Sie bei dieser Führung besuchen. Da jüdische Gräber für die Ewigkeit gedacht sind, umfasst dieser Friedhof heute Gräber aus mehr als 150 Jahren, die oft auch die wechselnden Zeitumstände widerspiegeln.

Kurs abgeschlossen Regensburg und die Pest

( Do., 1.7., 17.00 Uhr )

Schon im Mittelalter litten die Menschen unter Pandemien wie Pest, Cholera und Typhus. Die Dreifaltigkeitskirche erinnert an einen der schweren Pestausbrüche in Regensburg.
Von einem der schönsten Aussichtspunkte auf die Stadt, vom Dreifaltigkeitsberg aus, erfahren Sie mehr über die schreckliche Geißel der Beulenpest. Erzählungen von den Pestinhöfen, den Pestärzten, die Auswirkungen auf das Leben in der Stadt und dem Bau der Dreifaltigkeitskirche nach der letzten großen Pest.
Fast in Vergessenheit geraten, lässt sich die große Bedeutung, die der Vitusbach für die Entwicklung Kumpfmühls und Regensburgs hatte, heute noch an Straßennamen wie "Am Vitusbach" oder "Am Mühlbach" erkennen. "Heute ein bescheidenes Wässerlein, besaß in früheren Zeiten eine weitaus größere Wasserführung", heißt es in dem Standardwerk "Regensburg" von Karl Bauer. Wir folgen dem Verlauf ab der Quelle in Karthaus Prüll entlang dem meist nicht mehr sichtbaren Weg durch die Stadt bis hin zu seiner früheren Mündung in die Donau. Erfahren Sie Spannendes über seine Geschichte und seine Nutzung.
Sie entdecken die Stadt mit einem neuen Blick: Alte und neue Schriften an Fassaden im Stadtbild und in Innenhöfen erzählen Geschichten der jeweiligen Zeit.
Lassen Sie sich vom Regensburger Kalligrafen Johann Maierhofer in die wunderbare Welt der Buchstaben entführen und erleben Sie alte und neue Zeugnisse von Buchstabeninterpretationen.

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Donnerstag thursday
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Donnerstag thursday (bis 26.8 geschlossen)
10 bis 13 Uhr und 14 bis 17.30 Uhr

 

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