Programmbereich Gesellschaft

Kommende Kurse

freie Plätze Vom Maximilianstor zur Eisernen Brücke

( Fr., 22.10., 16.00 Uhr )

Bei diesem Spaziergang durch die Altstadt wird Ihnen der Referent an ausgewählten Beispielen zeigen, wie unterschiedlich "zeitgenössische Architektur" zwischen 1945 und 1990 gestaltet sein kann - abhängig u.a. von der Lage, Funktion, städtebaulicher Nachbarschaft, Technik, Material - und wie Bauherren und Architekten gemeinsam Lösungen gefunden haben. (8 Objekte in der östlichen Innenstadt)
Die Steinerne Brücke ist neben dem Regensburger Dom das bedeutendste Wahrzeichen von Regensburg. Sie ist die älteste erhaltene Brücke Deutschlands und gilt als ein Meisterwerk mittelalterlicher Baukunst. Erfahren Sie bei einem Spaziergang mehr zu dem steinernen Kunstwerk.
Vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hat Regensburg immer wieder glanzvolle Besuche hochrangiger Persönlichkeiten erlebt. Bayerische Herzöge nutzten die Stadt als bevorzugten Aufenthaltsort, Kaiser und Könige machten auf Durchzügen Station und versammelten die Mächtigen des Reichs an ihrem Hof, Bischöfe und andere geistliche Würdenträger fanden sich ein, um in der hohen Politik ihre Interessen zur Geltung zu bringen.

freie Plätze Wolkenkratzer des Mittelalters

( Sa., 23.10., 14.00 Uhr )

In der Architektur strebte die reiche Bürgerschaft der Stadt im Mittelalter hoch hinaus. Dadurch entstanden in dieser Zeit nördlich der Alpen ca. 60 einzigartige Haus- oder Geschlechtertürme. Auf dem Rundgang durch die Altstadt erfahren Sie mehr über die reiche Kaufmannschaft und den Zweck ihrer Turmbauten. Dabei werden Sie auch unbekanntere Türme kennenlernen, die manchmal nur noch im Kern erhalten sind.
Die Ausgrabungen beim ehemaligen Gasthaus "Zum Goldenen Bock" brachten eine Reihe von Erkenntnissen zur römischen Besiedlung, der mittelalterlichen Wirtshausgeschichte, zu Handwerken, dem mittelalterlichen Alltag und der Baugeschichte des Anwesens an den Tag.
Sie besichtigen in der "Klösterl-Ausstellung" zwei Vitrinen mit mittelalterlichen und 1800 Jahre alten Schätzen, eine über 6 Meter tiefe Latrine, eine Römermauer sowie eine Schwarzküche. Funde, Text- und Bildtafeln, eine mittelalterliche Speisekarte, Repliken zum Anfassen sowie 2000 Jahre alte Gebäudereste machen die Führung lebendig und anschaulich.

fast ausgebucht Johannes Kepler und Regensburg

( Sa., 30.10., 14.00 Uhr )

Am 27. Dezember 2021 jährt sich der Geburtstag von Johannes Kepler zum 450. Mal. Der berühmte Mathematiker und Astronom stand auch mit Regensburg in enger Verbindung. Regensburg war für ihn nicht nur der Ort, an dem er gute Bekannte hatte und den er deshalb von Zeit zu Zeit aufsuchte; Regensburg war für den Protestanten, in den unruhigen Zeiten der Gegenreformation immer wieder eine Art Raum des Rückzugs und der Sicherheit, wenn ihm und seiner Familie anderswo akute Gefahr drohte. Er ist heute der prominenteste Vertreter der großen Zahl von protestantischen Exulanten, die seinerzeit aus Glaubensgründen nach Regensburg kamen. Erfahren Sie bei der Führung mehr über den Gelehrten und Regensburg in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.
Mit dem Zeitalter der späten Aufklärung erhielt der Städtebau neue Impulse, die zur Anlegung von Englischen Gärten, Volksgärten und Ringparks führten. Die grünen Anlagen wurden zu einem wesentlichen Element urbanen Selbstverständnisses und waren schließlich auch ein Teil anspruchsvoller Selbstdarstellung der Städte. Erkunden Sie mit Professor Paulus die grüne Lunge Regensburgs.

auf Warteliste Das 19. Jahrhundert in Regensburg

( So., 31.10., 14.00 Uhr )

In Regensburgs mittelalterlicher Altstadt kommt das 19. Jahrhundert in der Wahrnehmung oft zu kurz. Dabei gibt es genügend Spuren aus dieser Zeit: Gebäude wie das Stadttheater und die Schnupftabakfabrik, ganze Platzanlagen wie den Bismarckplatz und vieles mehr. Und es gibt interessante Geschichten zu erzählen - von großen politischen Ereignissen, von repräsentativen Besuchen gekrönter Häupter, vom glanzvollen Leben der Fürsten von Thurn und Taxis, vom wirtschaftlichen Aufschwung vornehmer Bürgerfamilien, aber auch von der bitteren Armut der Industriearbeiter...

freie Plätze Minoritenkirche St. Salvator

( So., 7.11., 14.00 Uhr )

Die Kirche St. Salvator, eine der frühesten Bettelordenkirche des Franziskanerordens, zählt auch heute noch zu den eindrucksvollsten Kirchenbauten in Regensburg
Erfahren Sie in der Führung mehr über die Ordensbewegung im 13. Jh. und die bewegte Geschichte des Klosters und der Kirche. Wilhelm Weber, der Verfasser des Kirchenführers, wird Ihnen vor Ort die Merkmale im Innern und Äußeren einer Bettelordenarchitektur, die Ausstattung der Kirche mit Grabdenkmälern, den kultur- und kunstgeschichtlich bedeutenden Wandmalereien im Chor und Langhaus sowie die musealen Ausstellungsstücke der Nebenräume erklären. Besonders eingehend wird die programmatische Darstellung des apostolischen Glaubensbekenntnisses, des sog. "Apostel-Credo-Zyklus" betrachtet.
1980 gründeten Evi-Maria Robl und Heinz Polkehn ein eigenes Theater und konnten fünf Jahre später ihr eigenes Domizil im Stadtpark beziehen. Der Stadtrat hatte mit einstimmigen Beschluß den Weg geebnet zur ersten und bisher einzigen festen Spielstätte für ein professionelles Marionettentheater in Niederbayern/Oberpfalz. Ganz unbewusst wurde damit eine alte Tradition fortgesetzt, denn Regensburg war schon früher eine Hochburg für diese Theaterform und schon damals (1913) wurde dem alten Regensburger Figurentheater eine Spielstätte im Stadtpark genehmigt. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen, lernen Sie die Arbeit und die Figuren von Evi-Maria Robl und Heinz Polkehn kennen, die sie natürlich selbst fertigen.

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Informationen zur Ausstellung finden Sie vor ihrem Ausstellungsbesuch unter www.kunst-und-gewerbeverein.de

Kurs abgeschlossen 250 Jahre Freimaurer in Regensburg

( Fr., 8.10., 16.00 Uhr )

"Freimaurer": Der Begriff klingt für viele auch heute noch mystisch, dunkel und geheimnisvoll. Scheut da jemand das Tageslicht und hat etwas zu verbergen? Ganz im Gegenteil: Seitdem es Freimaurer gibt, sind sie in erster Linie höchst positiven Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit verpflichtet. Diese Ideale stammen aus ihrer Entstehungszeit, der Epoche der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert - ein Zusammenhang, den man auch und gerade am Beispiel Regensburg in geradezu mustergültiger Weise studieren kann. In den 250 Jahren, die seit der Gründung der ersten Freimaurer-Loge in Regensburg vergangen sind, ist ihre wechselvolle Geschichte immer auch ein Spiegel der Stadtgeschichte geblieben.

Kurs abgeschlossen Auf den Spuren Regensburger Frauen

( Fr., 8.10., 16.00 Uhr )

Wer hat noch nicht von den starken Frauen Regensburgs gehört? Margarete Runtinger führte bereits im Spätmittelalter selbständig ein großes Handelshaus und bewies kaufmännischen Sachverstand oder Johanna und Luise Händlmeier, die mit süßem Senf internationale Bekanntheit erlangten.
Irmi Kurz wandelt mit Ihnen auf den Spuren von erfolgreichen und engagierten Frauen der Regensburger Geschichte.
Über die Geschichte Regensburgs und über die Altstadt Regensburgs kann man jede Menge Bücher lesen. Was Sie aber wissen müssen, um das Gefühl zu haben, dass man "dazugehört" in dieser Stadt, erfahren Sie bei dieser Führung.

Kurs abgeschlossen Johannes Kepler und Regensburg

( So., 10.10., 14.00 Uhr )

Am 27. Dezember 2021 jährt sich der Geburtstag von Johannes Kepler zum 450. Mal. Der berühmte Mathematiker und Astronom stand auch mit Regensburg in enger Verbindung. Regensburg war für ihn nicht nur der Ort, an dem er gute Bekannte hatte und den er deshalb von Zeit zu Zeit aufsuchte; Regensburg war für den Protestanten, in den unruhigen Zeiten der Gegenreformation immer wieder eine Art Raum des Rückzugs und der Sicherheit, wenn ihm und seiner Familie anderswo akute Gefahr drohte. Er ist heute der prominenteste Vertreter der großen Zahl von protestantischen Exulanten, die seinerzeit aus Glaubensgründen nach Regensburg kamen. Erfahren Sie bei der Führung mehr über den Gelehrten und Regensburg in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges.

Kurs abgeschlossen Vom Salzstadel zum Neupfarrplatz

( Fr., 15.10., 16.00 Uhr )

Bei diesem Spaziergang durch die Altstadt wird Ihnen der Referent an ausgewählten Beispielen zeigen, wie unterschiedlich "zeitgenössische Architektur" zwischen 1945 und 1990 gestaltet sein kann - abhängig u.a. von der Lage, Funktion, städtebaulicher Nachbarschaft, Technik, Material - und wie Bauherren und Architekten gemeinsam Lösungen gefunden haben. (6 Objekte rund ums Alte Rathaus)

Kurs abgeschlossen Thurn und Taxis in Regensburg

( Sa., 16.10., 14.00 Uhr )

Seit 1748 residieren die Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg. In all der Zeit haben sie sich hier nachhaltig bemerkbar gemacht - in Politik und Gesellschaft, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur. Von Anfang an sind sie dabei auf ihre Weise im Grunde konkurrenzlos gewesen. Als sie hierher berufen wurden und das Amt des kaiserlichen Gesandten am Immerwährenden Reichstag übernahmen, war die mittelalterliche Blütezeit der Stadt längst vorbei; in eher bescheidenen, provinziellen Verhältnissen war das "Kontrastprogramm", das der fürstliche Hof bot, entsprechend glanzvoll. So konnten sich die Thurn und Taxis unumstritten an die Spitze des gesellschaftlichen Lebens in Regensburg setzen.
Jahrhundertelang waren die öffentlichen Straßen und Plätze nicht wie im heutigen Sinn "befestigt", erst im 20. Jahrhundert wurden technische Neuerungen im Straßenbau eingesetzt - Makadam- und Teerbeläge - die in Herstellung und Unterhalt günstiger waren.
Ab den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts begann eine "Renaissance" des Naturstein-Straßenbelags - ausgelöst durch die Altstadtsanierung, die Verkehrsberuhigung und durch einen bundesweit beachteten Architekten-Wettbewerb zur "Gestaltung von Straßen und Plätzen der Regensburger Altstadt".
Als Ergebnis dieses Wettbewerbs sind Gestaltungsprinzipien formuliert worden, die von der Stadtverwaltung auch heute bei Umbau / Umgestaltung von Straßen und Plätzen in der Altstadt angewendet werden.
Fast in Vergessenheit geraten, lässt sich die große Bedeutung, die der Vitusbach für die Entwicklung Kumpfmühls und Regensburgs hatte, heute noch an Straßennamen wie "Am Vitusbach" oder "Am Mühlbach" erkennen. "Heute ein bescheidenes Wässerlein, besaß in früheren Zeiten eine weitaus größere Wasserführung", heißt es in dem Standardwerk "Regensburg" von Karl Bauer. Wir folgen dem Verlauf ab der Quelle in Karthaus Prüll entlang dem meist nicht mehr sichtbaren Weg durch die Stadt bis hin zu seiner früheren Mündung in die Donau. Erfahren Sie Spannendes über seine Geschichte und seine Nutzung.

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Die Jüdische Gemeinde Regensburg lädt zum Konzert.


Offene Hochschule: Corona und die Gesellschaft

Oktober/November 2021 - als Livestream und vor Ort in der Lesehalle der Stadtbücherei

Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit, Foto: Ratchanida Thippayos, 123rf.com

Künstlerpaare im Fokus

Die Vortragsreihe geht im Herbst mit drei neuen Vorträgen weiter!


3G-Regel: Das gilt nun an der Volkshochschule Regensburg

Bitte bringen Sie einen Nachweis (getestet, genesen, geimpft) zu ihren Kursen mit.


#weRemember: vhs und Bücherei sind dabei

Gemeinsam sind wir Teil der globalen Aktion zum Holocaust-Gedenktag.


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Donnerstag thursday
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BiC BildungsCenter im KÖWE, Dr.-Gessler-Str. 47, 1. OG (Raum A):

Donnerstag thursday 
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