Programmbereich Gesellschaft

Kommende Kurse

Die Welt der Pflanzen und die bildnerische Auseinandersetzung mit der Formenvielfalt in der heimischen Natur im Großen wie im Kleinen bilden das Zentrum der künstlerischen Arbeit von Raimund Reiter und Georg Thumbach. Beide Künstler finden ihre Motive durch das Wahrnehmen, durch das Hinsehen und Hinspüren draußen in der Natur, dort, wo es keinen festen Status quo gibt, dort wo wechselnde Perspektiven, sich verändernde Lichtverhältnisse immer wieder neue Erscheinungsformen zutage treten lassen. In der Ausstellung zeigen sie Radierungen, Kohlearbeiten auf Papier und Holzskulpturen.
Ausstellungsdauer: 14.01. - 19.02.
https://www.kunst-und-gewerbeverein.de/programm/id/unter-baeumen-raimund-reiter-georg-thumbach

auf Warteliste document Neupfarrplatz

( Do., 2.3., 17.00 Uhr )

Fast 2000 Jahre Stadtentwicklung Regensburgs sind unter dem Neupfarrplatz zu sehen. Die Zeugnisse reichen von Resten römischer Offizierswohnungen über das mittelalterliche jüdische Viertel samt Synagoge und der Fundamente der Neupfarrkirche, die nach dessen Zerstörung errichtet wurde, bis zu einem Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Räumlichkeiten, ergänzt durch Fundstücke und eine multimediale Präsentation, dokumentieren eindrucksvoll die Geschichte des Platzes und der Stadt.

auf Warteliste document Schnupftabakfabrik

( Do., 9.3., 17.00 Uhr )

Das ehemalige Firmengebäude der Schnupftabakfabrik Bernard in der Gesandtenstraße stellt einen der interessantesten Baukomplexe in ganz Regensburg dar. Das Gebäude war einst ein mittelalterliches Patrizierhaus und wurde schließlich, ab 1810, zur Schnupftabakfabrik umfunktioniert. Nach deren Auszug wurde das Gebäude umfassend saniert; dabei wurden drei große Räume unverändert im Originalzustand belassen. Sie dokumentieren heute die unterschiedlichen Nutzungen des Hauses und die Produktionsweisen und die Arbeitswelt der einstigen Schnupftabakfabrik Bernard, die früher einmal die größte ihrer Art in ganz Deutschland war. Alte Gerätschaften, die Patina der Räume, ein unvergleichlicher Geruch nach feinem Tabak - das "document Schnupftabakfabrik" ist ein Museum für alle Sinne. Wozu natürlich auch das Probieren einer echten Prise edlen Bernard-Tabaks in der original erhaltenen "Alchimistenküche" gehört...

Keine Online-Anmeldung möglich Die Erhardikapelle, das vergessene Kleinod

( Sa., 11.3., 14.30 Uhr )

Die in der zweiten Hälfte des 10. Jahrhundert erbaute Erhardikapelle ist der älteste und weitgehend unveränderte ottonische Kirchenbau der Stadt, ein zum Kloster Niedermünster gehörender Andachtsraum. Die noch übliche Verknüpfung mit dem hl. Erhard und damit als Erhardi-Krypta bezeichnet, entstand im 17. Jahrhundert, dessen Leichnam jedoch im Kloster Niedermünster begraben wurde. Neben der kunsthistorischen Bedeutung der Kapelle stellt Ihnen Wilhelm Weber auch Leben und Grablege des hl. Erhards, sowie die Geschichte des Erhardihauses vor
Im Laufe der mehr als 1000jährigen Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg hat es mehrere Begräbnisplätze gegeben. Seit einigen Jahren hat der Friedhof auf dem Dreifaltigkeitsberg auch eine jüdische Abteilung. Vor nun 200 Jahren, seit 1823 war es der Gemeinde erstmals wieder seit 1519 möglich, ihre Toten auf einem eigenen Friedhof an der heutigen Schillerstraße zu bestatten. Jüdische Gräber sind für die Ewigkeit gedacht. Oft sind die Inschriften auch ein Spiegelbild der wechselnden Zeitumstände.
Die kleine Donauinsel der Familie Fischer aus Ludwig Bemelmans Roman "The Blue Danube" (New York 1945) können wir im Laufe dieser Führung leider nicht besichtigen – auch einen Biergarten "Zur blauen Donau" gab und gibt es unter diesem Namen in Regensburg nicht, auch wenn man ihn zu erkennen glaubt. Aber das Regensburg des "Stolz", der "Umlaufs" und "Nebenzahls", des "Gauleiters" und seiner Helfershelfer können wir lebendig werden lassen.
Die Stadtführung will die Zeitereignisse in Regensburg während der nationalsozialistischen Herrschaft (teils auch davor und danach) an den Orten der Geschichte in Erinnerung rufen – nicht nur durch mündlichen Bericht, sondern auch mit historischen Fotos und Dokumenten.

freie Plätze 250 Jahre Freimaurer in Regensburg

( Fr., 31.3., 14.00 Uhr )

"Freimaurer": Der Begriff klingt für viele auch heute noch mystisch, dunkel und geheimnisvoll. Scheut da jemand das Tageslicht und hat etwas zu verbergen? Ganz im Gegenteil: Seitdem es Freimaurer gibt, sind sie in erster Linie höchst positiven Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit verpflichtet. Diese Ideale stammen aus ihrer Entstehungszeit, der Epoche der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert - ein Zusammenhang, den man auch und gerade am Beispiel Regensburg in geradezu mustergültiger Weise studieren kann. In den 250 Jahren, die seit der Gründung der ersten Freimaurer-Loge in Regensburg vergangen sind, ist ihre wechselvolle Geschichte immer auch ein Spiegel der Stadtgeschichte geblieben.
Über die Geschichte Regensburgs und über die Altstadt Regensburgs kann man jede Menge Bücher lesen. Was Sie aber wissen müssen, um das Gefühl zu haben, dass man "dazugehört" in dieser Stadt, erfahren Sie bei dieser Führung.

freie Plätze Thurn und Taxis in Regensburg

( Fr., 14.4., 16.00 Uhr )

Seit 1748 residieren die Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg. In all der Zeit haben sie sich hier nachhaltig bemerkbar gemacht - in Politik und Gesellschaft, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur. Von Anfang an sind sie dabei auf ihre Weise im Grunde konkurrenzlos gewesen. Als sie hierher berufen wurden und das Amt des kaiserlichen Gesandten am Immerwährenden Reichstag übernahmen, war die mittelalterliche Blütezeit der Stadt längst vorbei; in eher bescheidenen, provinziellen Verhältnissen war das "Kontrastprogramm", das der fürstliche Hof bot, entsprechend glanzvoll. So konnten sich die Thurn und Taxis unumstritten an die Spitze des gesellschaftlichen Lebens in Regensburg setzen.
Wer in Regensburg mit offenen Augen durch die Stadt geht, der wird bemerken, dass noch eine beachtliche Reihe historischer Lagerhäuser erhalten sind: der Weinstadel, der Amberger Stadel, der Salzstadel, der Andreasstadel, der Brüchnerstadel, der Leere Beutel. Ihre große Zahl zeugt unmissverständlich von der wirtschaftlichen Bedeutung Regensburgs in der Vergangenheit.
Als die Donau ihre Rolle als Hauptschlagader des Regensburger Wirtschaftslebens einbüßte, verschwanden die Stadel aus der öffentlichen Wahrnehmung. In jüngster Vergangenheit hat man ihnen wieder Beachtung geschenkt, aufwendige Sanierungen realisiert, neue Nutzungen gefunden.

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