Programmbereich Gesellschaft

Kommende Kurse

freie Plätze 250 Jahre Freimaurer in Regensburg:

( Sa., 9.3., 14.00 Uhr )

"Freimaurer": Der Begriff klingt für viele auch heute noch mystisch, dunkel und geheimnisvoll. Scheut da jemand das Tageslicht und hat etwas zu verbergen? Ganz im Gegenteil: Seitdem es Freimaurer gibt, sind sie in erster Linie höchst positiven Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit verpflichtet. Diese Ideale stammen aus ihrer Entstehungszeit, der Epoche der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert- ein Zusammenhang, den man auch und gerade am Beispiel Regensburg in geradezu mustergültiger Weise studieren kann. In den 250 Jahren, die seit der Gründung der ersten Freimaurer-Loge in Regensburg vergangen sind, ist die wechselvolle Geschichte der Freimaurer immer auch ein Spiegel der Stadtgeschichte geblieben.

freie Plätze Regensburger Untergrund

( So., 10.3., 14.00 Uhr )

Viel wird gemunkelt darüber, was sich unter den historischen Gebäuden der Regensburger Altstadt so alles verbergen könnte. Uralte Gewölbekeller, schaurige Verliese, unbekannte Verbindungsgänge - oder doch nur nüchterne archäologische Zeugnisse der Vergangenheit? Manche Geheimnisse hält der Regensburger Untergrund sicher für immer verborgen, aber einiges ist doch zugänglich, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt. Wir führen Sie an Orte, die sich lohnen.

freie Plätze document Neupfarrplatz

( Do., 14.3., 17.00 Uhr )

Fast 2000 Jahre Stadtentwicklung Regensburgs sind unter dem Neupfarrplatz zu sehen. Die Zeugnisse reichen von Resten römischer Offizierswohnungen über das mittelalterliche jüdische Viertel samt Synagoge und die Fundamente der Neupfarrkirche, die nach dessen Zerstörung errichtet wurde, bis zu einem Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die Räumlichkeiten, ergänzt durch Fundstücke und eine multimediale Präsentation, dokumentieren eindrucksvoll die Geschichte des Platzes und der Stadt.

freie Plätze Johannes Kepler und Regensburg

( Sa., 16.3., 14.00 Uhr )

Regensburg war für Kepler nicht nur der Ort, an dem er gute Bekannte hatte und den er deshalb von Zeit zu Zeit aufsuchte; Regensburg, die protestantische Freie Reichsstadt, war für ihn, den Protestanten, in den unruhigen Zeiten der Gegenreformation immer wieder eine Art Raum des Rückzugs und der Sicherheit, wenn ihm und seiner Familie anderswo akute Gefahr drohte. Er ist heute der prominenteste Vertreter der großen Zahl von protestantischen Exulanten, die seinerzeit aus Glaubensgründen nach Regensburg kamen. An seiner Person kann deshalb viel von der Rolle, die die Stadt damals, in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, spielte, dargestellt werden. Zum Gesamtbild der Persönlichkeit Keplers gehören aber natürlich auch seine Leistungen in der Naturwissenschaft und insbesondere in der Astronomie; sie sollen bei einem abschließenden Besuch im Kepler-Museum (Eintritt frei!) zur Sprache kommen.

freie Plätze Thurn und Taxis in Regensburg

( Sa., 23.3., 14.00 Uhr )

Seit 1748 residieren die Fürsten von Thurn und Taxis in Regensburg. In all der Zeit haben sie sich hier nachhaltig bemerkbar gemacht - in Politik und Gesellschaft, in der Wirtschaft, in Kunst und Kultur.
Von Anfang an sind sie dabei auf ihre Weise im Grunde konkurrenzlos gewesen. Als sie hierher berufen wurden und das Amt des kaiserlichen Gesandten am Immerwährenden Reichstag übernahmen, war die mittelalterliche Blüte der Stadt längst vorbei; in eher bescheidenen, provinziellen Verhältnissen war das "Kontrastprogramm", das der fürstliche Hof bot, entsprechend glanzvoll. So konnten sich die Thurn und Taxis unumstritten an die Spitze des gesellschaftlichen Lebens in Regensburg setzen.

freie Plätze document Schnupftabakfabrik

( Do., 28.3., 17.00 Uhr )

Das ehemalige Firmengebäude der Schnupftabakfabrik Bernard in der Gesandtenstraße stellt einen der interessantesten Baukomplexe in ganz Regensburg dar. Das Gebäude war einst ein mittelalterliches Patrizierhaus und schließlich, ab 1810 zur Schnupftabakfabrik umfunktioniert. Nach deren Auszug wurde das Gebäude umfassend saniert; dabei wurden drei große Räume unverändert im Originalzustand belassen. Sie dokumentieren heute die unterschiedlichen Nutzungen des Hauses und die Produktionsweisen und die Arbeitswelt der einstigen Schnupftabakfabrik Bernard, die früher einmal die größte ihrer Art in ganz Deutschland war. Alte Gerätschaften, die Patina der Räume, ein unvergleichlicher Geruch nach feinem Tabak - das "document Schnupftabakfabrik" ist ein Museum für alle Sinne. Wozu natürlich auch das Probieren einer echten Prise edlen Bernard-Tabaks in der original erhaltenen "Alchimistenküche" gehört...

freie Plätze Das 19. Jahrhundert in Regensburg

( Sa., 30.3., 14.00 Uhr )

In Regensburgs mittelalterlicher Altstadt kommt das 19. Jahrhundert in der Wahrnehmung oft zu kurz. Dabei gibt es genügend Spuren aus dieser Zeit: Gebäude wie das Stadttheater und die Schnupftabakfabrik, ganze Platzanlagen wie den Bismarckplatz und vieles mehr. Und es gibt interessante Geschichten zu erzählen - von großen politischen Ereignissen, von repräsentativen Besuchen gekrönter Häupter, vom glanzvollen Leben der Fürsten von Thurn und Taxis, vom wirtschaftlichen Aufschwung vornehmer Bürgerfamilien, aber auch von der bitteren Armut der Industriearbeiter...
Schon im 17. Jahrhundert wird in Regensburg eine Kaffeestube erwähnt. Kaffeeausschank und das Reichen süßer Kostbarkeiten sind untrennbar mit der Geschichte der Freien Reichsstadt verbunden. In Wien, der Residenz des Kaisers, wurde der Kaffee nach der Belagerung durch die Türken (1683) eingeführt und bereits drei Jahre danach wollte man auch in Regensburg, dem Sitz des Immerwährenden Reichstages, dieses exotische Getränk anbieten.
Im Rahmen dieser kulinarisch-kulturellen Führung mit anschließender Einkehr wird ein Stück vom "süßen" Regensburg vorgestellt: Cafés der verschiedensten Art mit ihren verlockenden Spezialitäten.

freie Plätze Regensburger Untergrund

( Sa., 6.4., 14.00 Uhr )

Viel wird gemunkelt darüber, was sich unter den historischen Gebäuden der Regensburger Altstadt so alles verbergen könnte. Uralte Gewölbekeller, schaurige Verliese, unbekannte Verbindungsgänge - oder doch nur nüchterne archäologische Zeugnisse der Vergangenheit? Manche Geheimnisse hält der Regensburger Untergrund sicher für immer verborgen, aber einiges ist doch zugänglich, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt. Wir führen Sie an Orte, die sich lohnen.
Unter der Leitung des Baumeisters Emanuel d’Herigoyen wurde ab 1800 aus seit dem Mittelalter existierenden Patrizierhäusern eine klassizistischen Anlage errichtet. Seit den 60er Jahren haben die Volkshochschule und die Stadtbücherei am Haidplatz ihren festen Sitz. Irmi Kurz führt Sie durch die Geschichte der Häuser, der Familien und der Institutionen, die mit dem Palais verbunden sind.

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

"Freimaurer": Der Begriff klingt für viele auch heute noch mystisch, dunkel und geheimnisvoll. Scheut da jemand das Tageslicht und hat etwas zu verbergen? Ganz im Gegenteil: Seitdem es Freimaurer gibt, sind sie in erster Linie höchst positiven Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit verpflichtet. Diese Ideale stammen aus ihrer Entstehungszeit, der Epoche der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert ein Zusammenhang, den man auch und gerade am Beispiel Regensburg in geradezu mustergültiger Weise studieren kann. In den 250 Jahren, die seit der Gründung der ersten Freimaurer-Loge in Regensburg vergangen sind, ist die wechselvolle Geschichte der Freimaurer immer auch ein Spiegel der Stadtgeschichte geblieben.

Kurs abgeschlossen Das 19. Jahrhundert in Regensburg

( Sa., 6.10., 16.00 Uhr )

In Regensburgs mittelalterlicher Altstadt kommt das 19. Jahrhundert in der Wahrnehmung oft zu kurz. Dabei gibt es genügend Spuren aus dieser Zeit: Gebäude wie das Stadttheater und die Schnupftabakfabrik, ganze Platzanlagen wie den Bismarckplatz und vieles mehr. Und es gibt interessante Geschichten zu erzählen - von großen politischen Ereignissen, von repräsentativen Besuchen gekrönter Häupter, vom glanzvollen Leben der Fürsten von Thurn und Taxis, vom wirtschaftlichen Aufschwung vornehmer Bürgerfamilien, aber auch von der bitteren Armut der Industriearbeiter...

Kurs abgeschlossen Aufgesperrt! Altstadt Osten

( Do., 11.10., 15.00 Uhr )

Mit der Besichtigung der königlichen Villa lernen Sie die Regensburger Dependance des Wittelsbacher Königshauses kennen. Im heutigen Besprechungszimmer der Denkmalschutzbehörde des Bayer. Landesamtes empfing einst die Hohenzollerprinzessin
Königin Marie ihre noblen Besucher. Über den Villapark von Carl Effner führt der Weg zum Ostentor, einer der schönsten gotischen Stadttürme Deutschlands. Die Turmbesteigung wird belohnt mit einer herrlichen Aussicht. Zum Schluss werden Sie ein fast unbekanntes Kleinod des Rokokos erleben, das Kirchlein Maria Schnee.
Vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hat Regensburg immer wieder glanzvolle Besuche hochrangiger Persönlichkeiten erlebt. Bayerische Herzöge nutzten die Stadt als bevorzugten Aufenthaltsort, Kaiser und Könige machten auf Durchzügen Station und versammelten die Mächtigen des Reichs an ihrem Hof, Bischöfe und andere geistliche Würdenträger fanden sich ein, um in der hohen Politik ihre Interessen zur Geltung zu bringen. In späteren Zeiten ließen sich die Fürstlichkeiten oftmals von Gesandten vertreten. Prächtige Einzüge, Festlichkeiten und Feuerwerke, Empfänge und Bälle waren über Jahrhunderte fast schon an der Tagesordnung - mit hohem Unterhaltungswert auch für das einfache Volk.
Das alte frühgotische Rathaus mit dem imposanten 8-geschossigen Turm bildet das Zentrum der Stadt. Nach einer Einführung in den Baubestand und zur Geschichte des Rathauskomplexes besichtigen Sie im Dachstuhl des Reichssaalbaus die großartige Leistung mittelalterlicher Zimmermannskunst. Anschließend besteigen Sie auch den Rathausturm!

Kurs abgeschlossen Der Immerwährende Reichstag

( Sa., 13.10., 16.00 Uhr )

Im Jahr 2013 jährt sich die Einberufung des Immerwährenden Reichstags in Regensburg zum 350. Mal. Erstmals tagte er 1663 im Reichssaal des Regensburger Rathauses und hatte bis zum Jahre 1806 Bestand. Alle wichtigen innen- und außenpolitischen Themen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation wurden hier an diesem bedeutenden Ort verhandelt.

Kurs abgeschlossen Das mittelalterliche Regensburg

( Sa., 13.10., 14.00 Uhr )

Regensburg blickt auf eine reiche Geschichte zurück. Die Spuren dieser opulenten Vergangenheit begegnen uns in der Altstadt auf Schritt und Tritt. Erleben Sie auf einem Stadtrundgang die spannende Geschichte und Geschichten aus dem Mittelalter, der Zeit, die für Regensburg von unschätzbarer Bedeutung ist.

Kurs abgeschlossen Aufgesperrt! Altstadt Mitte

( Mi., 17.10., 15.00 Uhr )

Diese außergewöhnliche Tour im Zentrum der Altstadt führt zu wahren Highlights unserer Welterbestadt: Wir besichtigen den Goldenen Turm, den höchsten Geschlechterturm nördlich der Alpen. Dazu wunderbar erhaltene mittelalterliche Bohlenstuben im Haus der Begegnung, Hinter der Grieb. Extra für diese Führung wird die doppelstöckige Hauskapelle der Auer, einst die reichste Patizierfamilie im Mittelalter, aufgesperrt.
An kaum einer anderen Stelle in Regensburg wird der Übergang von der römischen Antike ins Mittelalter mit all seinen Problemen und Fragen so deutlich wie im archäologischen Untergeschoss unter dem Niedermünster. Die auch didaktisch hervorragend gestalteten Ausgrabungen spannen einen Bogen von den Mannschaftsbaracken des Legionslagers bis zur romanischen Basilika des mittelalterlichen Damenstifts. Dazwischen liegen Heiligengräber, Herzogsbestattungen und ein herausragender frühmittelalterlicher Kirchenbau. Beim Besuch dieses Geschichts-"documents" spüren Sie dem Ende der Antike und dem Werden des bajuwarischen Herzogtums nach.

Kurs abgeschlossen Regensburger Stadel - gestern und heute

( So., 21.10., 14.00 Uhr )

Wer in Regensburg mit offenen Augen durch die Stadt geht, der wird bemerken, dass noch eine beachtliche Reihe historischer Lagerhäuser erhalten sind: der Weinstadel, der Amberger Stadel, der Salzstadel, der Andreasstadel, der Brüchnerstadel, der Leere Beutel. Ihre große Zahl zeugt unmissverständlich von der wirtschaftlichen Bedeutung Regensburgs in der Vergangenheit. Als die Donau ihre Rolle als Hauptschlagader des Regensburger Wirtschaftslebens einbüßte, verschwanden die Stadel aus der öffentlichen Wahrnehmung. In jüngster Vergangenheit hat man ihnen wieder Beachtung geschenkt, aufwendige Sanierungen realisiert, neue Nutzungen gefunden.

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