Programmbereich Gesellschaft

Kommende Kurse

Die kleine Donauinsel der Familie Fischer aus Ludwig Bemelmans Roman "The Blue Danube" (New York 1945) können wir im Laufe dieser Führung leider nicht besichtigen – auch einen Biergarten "Zur blauen Donau" gab und gibt es unter diesem Namen in Regensburg nicht, auch wenn man ihn zu erkennen glaubt. Aber das Regensburg des "Stolz", der "Umlaufs" und "Nebenzahls", des "Gauleiters" und seiner Helfershelfer können wir lebendig werden lassen.
Die Stadtführung will die Zeitereignisse in Regensburg während der nationalsozialistischen Herrschaft (teils auch davor und danach) an den Orten der Geschichte in Erinnerung rufen – nicht nur durch mündlichen Bericht, sondern auch mit historischen Fotos und Dokumenten.

freie Plätze Das Thon-Dittmer-Palais und seine Umgebung

( Sa., 20.6., 10.00 Uhr )

Unter der Leitung des Baumeisters Emanuel d’Herigoyen wurde ab 1800 aus seit dem Mittelalter existierenden Patrizierhäusern eine klassizistischen Anlage errichtet und hat eine bedeutende Geschichte vorzuweisen. Aber auch die Häuser in der unmittelbaren Nachbarschaft haben eine bewegte Geschichte. Irmi Kurz führt Sie durch die Geschichte der Häuser, der Familien und der Institutionen, die mit ihnen verbunden sind.
Die Fahrt beginnt am Walhallabockerl in Stadtamhof und führt, der alten Bahntrasse folgend, nach Donaustauf. Dabei verfolgen Sie die noch vorhandenen Spuren der Bockerlbahn und erfahren interessante Geschichten zur ehemaligen Walhallabahn. Die Rückkehr muss selbst organisiert werden und kann entweder mit dem Walhallaschiff (Abfahrt: Donaustauf, 16.00 Uhr; auf eigene Kosten) oder wieder mit dem Rad (Donauradweg) erfolgen.
In kaum einer anderen Zeit war die Jahrhunderte alte Stadt so gravierenden Veränderungen unterworfen wie im letzten Jahrhundert. Aus der grauen, scheinbar dem Verfall ausgesetzten Stadt ist heute ein attraktives lebendiges Juwel geworden. Die Baustruktur der fast 1000 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden ist fast gänzlich erhalten und lockt jedes Jahr tausende Touristen. Erfahren Sie auf einem Spaziergang mit einem gebürtigen Regensburger neben persönlichen Geschichten auch, wie sich die Altstadt im Bereich Wohnqualität, Einwohnerdichte, Bevölkerungsstruktur, Wirtschaft und Handel in den letzten 50 Jahren verändert hat.
Zwischen Köpfstadt, ägyptischem Turmzimmer und türkischem Honorarkonsulat
Noch heute zählt das Gebiet zwischen Wittelsbacher-, Dechbettener- und Prüfeningerstraße zu einer dynamischen und pittoresken Besonderheit der Stadtbau- und Kulturgeschichte Regensburgs. Es vermittelt städtebauliche Entwicklung im Kontext zwischen Fortschritt, Funktionalität und Behäbigkeit. Während dieser Stadtteilführung entdecken wir nicht nur Stadtvillen der historistischen Epoche, kleine, verwunschene Gartenpavillone und Mietshäuser der Neorenaissance, sondern blicken auch hinter die Zäune und begegnen Menschen: Der Honorakonsul der Türkei öffnet uns seine Gründerzeit-Villa. Ein mächtiger Steinbrunnentrog von 1591 erzählt tragische Geschichten von der einstigen Köpfstadt an der Dechbettener Straße. Im Gärtnerhaus des Dörnbergpalais untersuchen Kollegen vom Tatortprofessor Börne spannende Materialien und Prof. Achim Hubel entführt uns kurz in die faszinierend eklektizistische Raumgestaltung seines ägyptischen Turmzimmers.
Der Stadtteilspaziergang findet bei jedem Wetter statt!
Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung und Schuhwerk!

freie Plätze Auf den Spuren Regensburger Frauen

( Fr., 10.7., 17.00 Uhr )

Wer hat noch nicht von den starken Frauen Regensburgs gehört? Margarete Runtinger führte bereits im Spätmittelalter selbständig ein großes Handelshaus und bewies kaufmännischen Sachverstand oder Johanna und Luise Händlmeier, die mit süßem Senf internationale Bekanntheit erlangten.
Irmi Kurz wandelt mit Ihnen auf den Spuren von erfolgreichen und engagierten Frauen der Regensburger Geschichte.
109 Jahre wurde in Regensburg an der Straubinger Straße ( heutiges Candis Viertel ) Zucker produziert . Lange Zeit prägte die Zuckerfabrik insbesondere mit seinem 150 m hohen Kamin
(Langer Heinrich genannt) das Stadtbild von Regensburg. Die Zuckerfabrik Regensburg zählte einige Zeit zu den größten Arbeitgebern der Stadt und zu den größten Zuckerfabriken Deutschlands. Im Dezember 2007 wurde die Fabrik unter anderem wegen der Reduzierung der Zuckerproduktion in der EU stillgelegt .Im November 2009 wurde der 150 m hohe Kamin gesprengt und mit der Demontage der Fabrik begonnen.
Auf dem ehemaligen Gelände der Zuckerfabrik entstand ein neues Wohnviertel mit Wohnungen und Wohnhäusern ,Geschäften, Gastronomie und Praxen sowie einem Senioren- u.Pflegeheim. Leider sind nur noch wenige Spuren der über 100-jährigen erfolgreichen Industriegeschichte an der Straubinger Straße vorhanden .
Bei einem Rundgang im Candis Viertel und der angrenzenden ehemaligen Arbeiter- und Beamtenkolonie Ostheim gehen Sie auf Spurensuche nach verbliebenen Erinnerungen der traditionsreichen Fabrik. Sie bekommen anhand alter Fotos und Luftaufnahmen einen Eindruck vom ehemaligen Fabrikgelände und erhalten Informationen über die Geschichte der Zuckerproduktion im Stadtosten.

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Kurs abgeschlossen Regensburger Untergrund

( Sa., 29.2., 14.00 Uhr )

Viel wird gemunkelt darüber, was sich unter den historischen Gebäuden der Regensburger Altstadt so alles verbergen könnte. Uralte Gewölbekeller, schaurige Verliese, unbekannte Verbindungsgänge - oder doch nur nüchterne archäologische Zeugnisse der Vergangenheit? Manche Geheimnisse hält der Regensburger Untergrund sicher für immer verborgen, aber einiges ist doch zugänglich, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt. Wir führen Sie an Orte, die sich lohnen.

Derzeit keine Informationen verfügbar

Kurs abgeschlossen Regensburger Untergrund

( So., 1.3., 14.00 Uhr )

Viel wird gemunkelt darüber, was sich unter den historischen Gebäuden der Regensburger Altstadt so alles verbergen könnte. Uralte Gewölbekeller, schaurige Verliese, unbekannte Verbindungsgänge - oder doch nur nüchterne archäologische Zeugnisse der Vergangenheit? Manche Geheimnisse hält der Regensburger Untergrund sicher für immer verborgen, aber einiges ist doch zugänglich, wenn man sich ein bisschen Mühe gibt. Wir führen Sie an Orte, die sich lohnen.

Kurs abgeschlossen Auf den Spuren Regensburger Frauen

( Fr., 20.3., 17.00 Uhr )

Wer hat noch nicht von den starken Frauen Regensburgs gehört? Margarete Runtinger führte bereits im Spätmittelalter selbständig ein großes Handelshaus und bewies kaufmännischen Sachverstand oder Johanna und Luise Händlmeier, die mit süßem Senf internationale Bekanntheit erlangten.
Irmi Kurz wandelt mit Ihnen auf den Spuren von erfolgreichen und engagierten Frauen der Regensburger Geschichte.
Schon im 17. Jahrhundert wird in Regensburg eine Kaffeestube erwähnt. Kaffeeausschank und das Reichen süßer Kostbarkeiten sind untrennbar mit der Geschichte der Freien Reichsstadt verbunden. In Wien, der Residenz des Kaisers, wurde der Kaffee nach der Belagerung durch die Türken (1683) eingeführt und bereits drei Jahre danach wollte man auch in Regensburg, dem Sitz des Immerwährenden Reichstages, dieses exotische Getränk anbieten.
Im Rahmen dieser kulinarisch-kulturellen Führung mit anschließender Einkehr wird ein Stück vom "süßen" Regensburg vorgestellt: Cafés der verschiedensten Art mit ihren verlockenden Spezialitäten.
Bei der Führung lernen Sie die Geschichte der ehemals selbständigen Stadt "Stadtamhof" und der Pfarrei St. Mang kennen. Wilhelm Weber gibt Einblicke in die Baugeschichte der Kirche, ein Architekturbeispiel für den prunkvollen Stil des Spätbarocks und Rokokos. Besonders eingehend wird das einmalige Chorgestühl mit Darstellung des Lebens des Hl. Augustinus betrachtet.
Im Laufe der mehr als 1000-jährigen Geschichte der jüdischen Gemeinde in Regensburg hat es hier mehrere Begräbnisplätze gegeben. Seit Kurzem hat auch der Friedhof auf dem Dreifaltigkeitsberg eine jüdische Abteilung. Nach wie vor genutzt wird jedoch auch der im 19. Jahrhundert angelegte Jüdische Friedhof an der Schillerstraße, den Sie bei dieser Führung besuchen. Da jüdische Gräber für die Ewigkeit gedacht sind, umfasst dieser Friedhof heute Gräber aus mehr als 150 Jahren, die oft auch die wechselnden Zeitumstände widerspiegeln.
In kaum einer anderen Zeit war die Jahrhunderte alte Stadt so gravierenden Veränderungen unterworfen wie im letzten Jahrhundert. Aus der grauen, scheinbar dem Verfall ausgesetzten Stadt ist heute ein attraktives lebendiges Juwel geworden. Die Baustruktur der fast 1000 unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden ist fast gänzlich erhalten und lockt jedes Jahr tausende Touristen. Erfahren Sie auf einem Spaziergang mit einem gebürtigen Regensburger neben persönlichen Geschichten auch, wie sich die Altstadt im Bereich Wohnqualität, Einwohnerdichte, Bevölkerungsstruktur, Wirtschaft und Handel in den letzten 50 Jahren verändert hat.

Kurs abgeschlossen Johannes Kepler und Regensburg

( Sa., 4.4., 14.00 Uhr )

Regensburg war für Kepler nicht nur der Ort, an dem er gute Bekannte hatte und den er deshalb von Zeit zu Zeit aufsuchte; Regensburg, die protestantische Freie Reichsstadt, war für ihn, den Protestanten, in den unruhigen Zeiten der Gegenreformation immer wieder eine Art Raum des Rückzugs und der Sicherheit, wenn ihm und seiner Familie anderswo akute Gefahr drohte. Er ist heute der prominenteste Vertreter der großen Zahl von protestantischen Exulanten, die seinerzeit aus Glaubensgründen nach Regensburg kamen. An seiner Person kann deshalb viel von der Rolle, die die Stadt damals, in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, spielte, dargestellt werden. Zum Gesamtbild der Persönlichkeit Keplers gehören aber natürlich auch seine Leistungen in der Naturwissenschaft und insbesondere in der Astronomie; sie sollen bei einem abschließenden Besuch im document Kepler-Haus (Eintritt frei!) zur Sprache kommen.
Über die Geschichte Regensburgs und über die Altstadt Regensburgs kann man jede Menge Bücher lesen. Was Sie aber wissen müssen, um das Gefühl zu haben, dass man "dazugehört" in dieser Stadt, erfahren Sie bei dieser Führung.

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Weitere Informationen finden Sie hier oder rufen Sie uns einfach an unter der 0941 / 507-1432



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2020 – Jahr des Inklusionsfilms. Wir sind auch dabei!

16 Filme zum Thema Inklusion - mit Rahmenprogramm

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Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit, Foto: Ratchanida Thippayos, 123rf.com

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