Programmbereich Gesellschaft

Kommende Kurse

Noch heute zählt das Gebiet zwischen Wittelsbacher-, Dechbettener- und Prüfeningerstraße zu einer dynamischen und pittoresken Besonderheit der Stadtbau- und Kulturgeschichte Regensburgs. Während der Onlineführung entdecken Sie nicht nur Stadtvillen der historistischen Epoche, kleine, verwunschene Gartenpavillone und Mietshäuser der Neorenaissance, sondern blicken auch hinter die Zäune. Ein mächtiger Steinbrunnentrog von 1591 erzählt tragische Geschichten von der einstigen Köpfstadt an der Dechbettner Straße und im Gärtnerhaus des Dörnbergpalais arbeiten Kollegen vom Tatortprofessor Börne. Lassen Sie sich überaschen, was sich im Inneren Westen alles verbirgt.
Über die Geschichte Regensburgs und über die Altstadt Regensburgs kann man jede Menge Bücher lesen. Was Sie aber wissen müssen, um das Gefühl zu haben, dass man "dazugehört" in dieser Stadt, erfahren Sie bei dieser Führung.
Jahrhundertelang war die Ostenwacht eine sehr locker bebaute "Vorstadt mit Krautgärten".
Ab dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts hat sich die Ostenvorstadt jedoch sehr schnell verändert - und nach 1933 erhielt das Areal östlich und südlich des ehemaligen Minoritenklosters ein neues städtebauliches Erscheinungsbild, das die neuen Funktionen widerspiegelte.

freie Plätze Ein Spaziergang durch Reinhausen

( Fr., 7.5., 18.00 Uhr )

Begrenzt durch die Frankenstraße, dem Bogen der Nordgaustraße und den Gestaden des Regens liegt der Stadtteil Reinhausen. In dem ehemals größten Dorf der Oberpfalz mit seinen noch dörflichen und bereits städtischen Merkmalen werden im Zuge des Generationswechsels und der Nachverdichtung ehemals festverankerte Handwerks- und Versorgungsbetriebe immer mehr aufgelöst. Ein Rundgang im Wandel der Zeit durch Reinhausen mit Besuch eines alteingesessenen Steinmetzbetriebes.
Römische Kultur und Zivilisation bestimmten über mehrere Jahrhunderte das Geschehen am nördlichsten Punkt der Donau.
Wie sah der Alltag der Menschen im Castra Regina aus? Bei einem Rundgang durch die römische Abteilung des Historischen Museums der Stadt wird die Vergangenheit lebendig. Die Funde aus einer mehr als 1500 Jahre zurückliegenden Zeit berichten über das Leben der Menschen, ihre Probleme, ihren Glauben und ihre Freuden.
Fast in Vergessenheit geraten, lässt sich die große Bedeutung, die der Vitusbach für die Entwicklung Kumpfmühls und Regensburgs hatte, heute noch an Straßennamen wie "Am Vitusbach" oder "Am Mühlbach" erkennen. "Heute ein bescheidenes Wässerlein, besaß in früheren Zeiten eine weitaus größere Wasserführung", heißt es in dem Standardwerk "Regensburg" von Karl Bauer. Wir folgen dem Verlauf ab der Quelle in Karthaus Prüll entlang dem meist nicht mehr sichtbaren Weg durch die Stadt bis hin zu seiner früheren Mündung in die Donau. Erfahren Sie Spannendes über seine Geschichte und seine Nutzung.

freie Plätze Die Westnerwacht

( Sa., 8.5., 14.00 Uhr )

Die Westnerwacht, zwischen Weißgerbergraben und ehemaliger Stadtmauer gelegen, ist für die Verhältnisse der Regensburger Altstadt ein relativ neues Viertel. Es enstand im Mittelalter und erst um 1300, im Zuge der zweiten Stadterweiterung, wurde es in die Befestigungsanlagen und somit in die Stadt einbezogen. Seit dieser Zeit hat die Westnerwacht eine wechselvolle Geschichte erlebt: Zunächst als aufblühender Stadtteil an der Handelsstraße in Richtung Nürnberg, verlor sie seit dem Ende des Mittelalters, als sich der Durchgangsverkehr zunehmend auf das nördliche Donauufer verlagerte, ihre Attraktivität und geriet ins Abseits. Seitdem war sie bis ins 20. Jahrhundert mehr von bescheidenen, kleinteiligen Strukturen, von der Anwesenheit von Handwerkern und Stadtbauern geprägt gewesen.
Vom frühen Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hat Regensburg immer wieder glanzvolle Besuche hochrangiger Persönlichkeiten erlebt. Bayerische Herzöge nutzten die Stadt als bevorzugten Aufenthaltsort, Kaiser und Könige machten auf Durchzügen Station und versammelten die Mächtigen des Reichs an ihrem Hof, Bischöfe und andere geistliche Würdenträger fanden sich ein, um in der hohen Politik ihre Interessen zur Geltung zu bringen.
Der Regensburger Stadtpark ist der größte und älteste innerstädtische Park, der vielfältig genutzt wurde. Wussten Sie, dass hier im Mittelalter eine Quarantänestation für Aussätzige war, später die größte Begräbnisstätte außerhalb der Stadt und daneben ein Schießplatz für die Schützenvereine? Dies und noch vieles mehr erfahren Sie bei einem Spaziergang, der von der Ostdeutschen Galerie über den ehemaligen Lazarusfriedhof, vorbei an zahlreichen Grabdenkmälern und der ehemaligen Friedhofshalle über die russisch-orthodoxe Kirche bis hin zum jüdischen Friedhof führt.

fast ausgebucht 250 Jahre Freimaurer in Regensburg

( Sa., 15.5., 14.00 Uhr )

"Freimaurer": Der Begriff klingt für viele auch heute noch mystisch, dunkel und geheimnisvoll. Scheut da jemand das Tageslicht und hat etwas zu verbergen? Ganz im Gegenteil: Seitdem es Freimaurer gibt, sind sie in erster Linie höchst positiven Werten wie Menschlichkeit, Toleranz und Freiheit verpflichtet. Diese Ideale stammen aus ihrer Entstehungszeit, der Epoche der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhundert - ein Zusammenhang, den man auch und gerade am Beispiel Regensburg in geradezu mustergültiger Weise studieren kann. In den 250 Jahren, die seit der Gründung der ersten Freimaurer-Loge in Regensburg vergangen sind, ist ihre wechselvolle Geschichte immer auch ein Spiegel der Stadtgeschichte geblieben.

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Bereits begonnene Kurse
Späterer Einstieg nach Absprache möglich. Bitte kontaktieren Sie uns.

Kurs abgeschlossen Das Fragment einer römischen Panflöte

( Fr., 19.3., 16.00 Uhr )

Ganz dem Thema des Kulturjahres 2021 "Nahsicht" verschrieben, sehen wir uns ein einzelnes Objekt im Regensburger Museum einmal ganz genau an. Was kann dieses unscheinbare Stückchen Holz erzählen? Bei allen Details soll allerdings das große Ganze nicht verloren gehen. Und so wird das zweitausend Jahre alte Blasinstrument für uns zum Schlüssel, um in römische Musik, ihre Aufführungen und ihre Klänge einzutauchen.

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Ein Vortrag über das Werk dieses bedeutenden Schweizer Schriftsteller


1700 Jahre jüdische Geschichte

Vortragsreihe zur jüdischen Kultur in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Ost- und...


Künstlerpaare im Fokus

Die neue Vortragsreihe geht online weiter am 04.05 um 19 Uhr mit "Christo und Jeanne-Claude"


1700 Jahre jüdische Geschichte

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