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Wladimir Kaminer ist beim Thema Pubertät außerordentlich entspannt. Schließlich erzieht er seine Tochter Nicole und seinen Sohn Sebastian nur in absoluten Notfällen und hält sich ansonsten an das russische Sprichwort "Wer wenig weiß, kann länger schafen." Er weiß also möglichst wenig, aber ein wenig weiß er schon: Ruft eines seiner beiden Kinder an, kann das nur bedeuten, dass eine Katastrophe passiert ist. Ruft es nicht an, kann das nur bedeuten, dass eine Katastrophe passiert ist. Läuft es zulange draußen herum, ist mit Problemen zu rechnen. Sitzt es zuhause, ist es nicht zu ertragen. Es kann innerhalb einer Stunde per Facebook alle Freunde verlieren und wieder finden.Und natürlich hat es zu allem eine andere Vorstellung als die Eltern. Trotzdem scheinen neuerdings weniger seine Kinder als die Katzen den Familienfrieden zu gefährden: Sie haben eine Flasche Cognac ausgetrunken, Wladimirs Zigarren aufgeraucht, idiotische Spiele auf seinen Laptop geladen, und mehrfach den Kühlschrank geplündert. So berichtet es der Nachwuchs. Wladimir wird wohl mal ein ernstes Wort mit den Katzen reden müssen.
Als Eltern möchten wir unsere Wertvorstellungen, unsere Meinungen und Ansichten gerne an unsere Kinder weitergeben. Und unsere Kinder machen mit, sie kooperieren. Bis zum Einsetzen der Pubertät: Dann hört es langsam - oder auch ganz plötzlich - auf. Wenn die Kinder etwa zwölf Jahre alt geworden sind, ist es für Erziehung zu spät. Das sagen die Kinder uns auch, aber wir hören es meist nicht. Am Anfang drücken sie es sehr diplomatisch aus, doch wenn wir es nicht verstehen, müssen sie lauter werden, manchmal viel lauter. Oder sie sprechen mit ihrem Körper.
Weg von der Erziehung, hin zur Beziehung - aus unserem tradierten Rollenverständnis heraus ist dies ein ungewohnter und verunsichernder Gedanke, den zu verfolgen und in das Miteinander in der Familie zu integrieren, Mut erfordert.
Mathias Voelchert sieht die Pubertät als wunderbare Möglichkeit, die Beziehung von Eltern und Jugendlichen so zu verändern, dass das, was bisher nicht möglich war, möglich wird. Dabei haben die Eltern die Führung. Führung bedeutet in diesem Fall - wie immer wenn es um Führung geht - sich auf den anderen einzulassen, seine Sicht verstehen wollen, nicht Befehl, Kontrolle und Gehorsam. Nicht erziehen, manipulieren, sondern begleiten, zu Verfügung sein. Das ist so schwer, weil es so neu ist - für uns alle.
Mathias Voelchert, Buchautor, Betriebswirt, Coach und Supervisor, Leiter von familylab.de - die Familienwerkstatt in Deutschland Deutschland

Kurs abgeschlossen Vater, Mutter, Smartphone, Kind ...

( ab Mi., 7.3., 20.00 Uhr )

Beim Frühstück, beim Treffen mit Freunden, in der Schule - überall ist ein Smartphone mit dabei und bestimmt oft das Geschehen und Gespräch. Internetplattformen, Facebook, Instagram, Whatsapp und digitale Spiele ziehen Jugendliche - und auch die Eltern - in Bann. Sie sind leicht zu nutzen, verleiten zu schnellen Nachrichten, und eröffnen unbekannte und unbeschränkte virtuelle Welten. Zugleich sind Tablets und Computer wichtige und interessante Arbeitswerkzeuge gerade auch in der Schule geworden. Medien- und Erziehungsexperten diskutieren an diesem Abend mit dem Publikum die spannenden Veränderungen für Familien und Schule zwischen zuviel und zuwenig Computer/Medien. Bringen Sie Ihre Fragen und Ansichten mit.
Plötzlich wird in der Familie alles anders, wenn die Pubertät das Kind-Sein beendet. Körperliche Veränderungen, Identitätssuche, heftige Gefühle, Orientierung an den Gleichaltrigen, und neue Gefahren in der digitalen Welt bestimmen die Jugend. Das Miteinander von Eltern und Jugendlichen ist nicht leichter geworden. Dr. Hermann Scheuerer-Englisch, Familientherapeut und Psychologe, gibt entwicklungspsychologische Informationen und Perspektiven zum besseren Verständnis und Umgang miteinander.
Gute Jugendbücher bieten Jugendlichen Identifikationsmöglichkeiten und Lösungsansätze zu unterschiedlichen aktuellen Situationen und heißen Themen in ihrem Leben. Für Eltern sind diese Bücher eine hervorragende Möglichkeit, diese Themen besser zu verstehen und ins Gespräch mit ihren jugendlichen Kindern zu kommen. Daniela Dombrowsky, Dipl. Soz.-Päd. und Buchhändlerin, empfiehlt ausgewählte Jugendliteratur, Neues wie Bewährtes, zu unterschiedlichen Themen.
Die Kinderbetreuung in der Kindertagespflege hat viele Vorteile: Sie ist familiär, kindgerecht, flexibel, konstant, zuverlässig durch Ersatzbetreuung und wohnortnah.
Für die Familien, die sich für eine Betreuung durch eine Tagesmutter/Tagesvater entscheiden, ist vor allem der persönliche und familiäre Rahmen der Betreuung entscheidend. Als Tagesbetreuungsperson begleiten Sie Kinder auf der spannenden Entdeckungsreise in das Leben.

Der Qualifizierungskurs zur Kindertagesmutter / zum Kindertagesvater könnte für Sie interessant sein, wenn Sie z. B.
- gerne Kinder betreuen und fördern (ganztags oder in Randzeiten, z. B. nach der Kita)
- Erfahrung in der Betreuung von Kindern haben
- Familien unterstützen möchten
- kleinen Kindern eine familiäre Betreuung bieten wollen
- Eltern unterstützen möchten, die eine Ausbildung oder ein Studium absolvieren

Im Qualifizierungskurs Kindertagespflege erhalten Sie in 100 Unterrichtsstunden (á 45 min) wesentliche Grundvoraussetzungen zur Ausübung Ihres selbstständigen Berufes und zum Erhalt der Pflegeerlaubnis. Themen sind u. a.
- Erstkontakt mit den Eltern
- Eingewöhnung
- Frühkindliche Bindung
- Entwicklungsaufgaben im Kleinkindalter
- Steuerrecht, Aufsichtspflicht & Co.
- Umgang mit Konflikten

Nach Abschluss der Qualifizierung erfolgen jährlich Fortbildungen zu verschiedenen pädagogischen Themen.


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